• Konzerttipp: THE MARY ONETTES / THE SOUNDTRACK OF OUR LIVES

    Das Hamburger Wochenende verspricht singende und klingende nordische Mannsbilder. Am Samstag 21.11.09 gleich zweimal:

    THE MARY ONETTES @ Silber/Hit The North
    www.myspace.com/themaryonettes

    THE SOUNDTRACK OF OUR LIVES @ Knust
    www.myspace.com/officialtsool

    Zaubern müsste man können

  • Musiktipps: Herbstblues

    ...alles grau, alles doof - Heizung an, Wanne voll, Füße rein, Kopf unter Wasser und die Musik beginnt...:

    Daantje & The Golden Handwerk
    http://www.myspace.com/daantjethegoldenhandwerk
    Anspieltipp: Nicht Viel

    Schrengschreng & La La
    http://www.myspace.com/schrengschrenglala
    Anspieltipp: Zahnbürste

    Misses Next Match
    http://www.myspace.com/missesnextmatch
    Anspieltipp: Grab Ein Grab

    Moritz Krämer
    http://www.myspace.com/moritzkraemer
    Tipp: Klaus

    Spaceman Spiff
    http://www.myspace.com/sentimentalescheisse
    Tipp: Bodenangst

    Schöftland
    http://www.myspace.com/schoeftland
    Tipp: Liebesbrief

  • Review: The Mary Onettes - Islands

    Label: Labrador/ Broken Silence
    VÖ: 30.10.2009
    Spielzeit: 42:27 Min.
    Bewertung: 10/12

    Stell dich in den Wind, lass dir den fiesen Nieselregen ins Gesicht pusten und lausche den Zeilen „Whatever saves me, will save you, too“, während du noch leise rauschend die Wellen im Hafen hörst. Eine Gänsehaut macht sich breit. Du weißt nicht, ob sie durch das Herbstwetter oder die Töne dazu entstanden ist. Das was du hörst, bewegt sich auf einem Teppich, bildet eine Einheit. Nichts fällt aus dem Bild. Du fühlst dich zurückgesetzt in eine Zeit, in der du noch nichts mit Musik am Hut hattest, als deine große Schwester ihren ersten Kuss bei „Just like Heaven“ von The Cure hatte, The Smiths ihr viertes Album veröffentlichten und Synthie-Pop neben Leggins und Maxishirts zum guten Ton gehörte.

    Nun, 20 Jahre später, hat sich nicht viel geändert. Leggins und Maxishirts sind wieder im Kommen und mit ihrem neuen Album „Islands“ zeigen uns The Mary Onettes, dass Synthie-Pop nicht unbedingt ein 80er-Ding ist. Das haben sie schon auf dem selbstbetitelten Vorgängeralbum bewiesen. Die schönen Melodien haben sie nicht verlernt, nur ist die Ohrwurmdichte auf ihrem neuen Werk nicht mehr ganz so hoch. Und doch beweisen sie durch starke Texte und dichte Songstrukturen wieder ihre Stärke. Die schmachtenden Gitarren, der flimmernde Sound, die Stimme die nicht nur einmal einen A-HA-Effekt auslöst – „Do I have time to think, do I have thime to sink, to make it look alright, I need to bend my soul. Those things we never did, those things we never say, I'll be a numb one day, I'll be a numb one day...” all das macht „Islands“ und The Mary Onettes aus. Die richtige Platte zur richtigen Zeit – lass dich mit dem Sound deiner Kindheit in den graubunten Herbstwald pusten.

    erstveröffentlicht auf:
    hurricanebar.de

  • Musiktipps: Office News

    ***
    Großartiges kommt da auf uns zu, passend zum nassgrauem, bunteblätterblasendem Herbst. Nämlich die neue Scheibe von CAROLYN MARK, die den schönen Namen "Let's Just Stay Here" trägt. Country/Folk der schönsten Art. Reinhören kann man auf

    http://www.myspace.com/carolynmark

    ***
    Auf der Compilation "Between The Lines - Stories Of Lovers And Lunatics" schmachten und schwallern, leiden und trauern Künstler wie u.a. CAT POWER, TURNER CODY, BOB DYLAN, SCOTT MATTHEW, LISA HANNIGAN, SOAP & SKIN, ANTONY & THE JOHNSONS, WOVEN HAND, HOLMES, WALLIS BIRD, WILLIAM FITZSIMMONS und WINDMILL um die Wette. Absoluter Geheimtipp, feinster Singer/Songwriter/Folk/Pop der kein Auge trocken und kein Herz kalt lässt.

    ***
    Genervt von den immer wiederkehrenden 80s Radiosongs? Da haben wir für Euch eine kleine Abwechslung mit der Compilation "Death To The 80s". Hier werden Songs wie u.a. "Girls Just Wanna Have Fun, "Owner Of A Lonely Heart", "Its A Sin", "Bette Davis Eyes" und "The Look" von Künstlern wie u.a. NORMAN PALM, VELOJET, GARISH, CLARA LUZIA und IAN FISHER gecovert. Da tut selbst ein "Wind of Change" nicht mehr so weh in den Ohren.

    Ab 13.11.09 beim Plattenhändler eures Vertrauens!

  • on the Radio: High Fidelity auf Radio Rüsselsheim

    ...heute gehts mit Felse und Thommes auf Radio Rüsselsheim unter anderem um die neuen Scheiben von Mumford & Sons, Editors, The Longcut, The Twilight Sad und There Will Be Fireworks. Reinhören lohnt sich ab 21 Uhr.

    Viel Spaß

  • Musiktipp: IRA - Visions Of A Landscape (Verlosung)

    Der Herr Büsser schwärmt von ihnen. Wir schwärmen von ihnen. Und jetzt ist es endlich so weit: das zweite Album von IRA hat seinen Platz in der Welt gefunden. "Visions Of A Landscape" erscheint auf Golden Antenna / Broken Silence am 23.10.2009. Ein Pool aus Verzweiflung, Trauer, Brüchigkeit aber auch Hoffnung und Optimismus. Alles im Sinne von Gitarrenmusik. Produziert von Tobias Levin.

    Und weil's so schön ist verlost hurricanebar.de 5 Alben. Einfach eine mail an info[at]hurricanebar.de bis zum 30.10. Wir losen dann aus. Die glücklichen Gewinner werden dann natürlich benachrichtigt.

    Und hier nochmals die Tourdaten (jeweils mit Oceansize):
    07.11.2009 Dresden. Beatpol
    12.11.2009 Augsburg. Kantine
    13.11.2009 Karlsruhe. Substage
    14.11.2009 Erlangen. E-Werk
    15.11.2009 Aachen, Musikbunker
    17.11.2009 Regensburg, Alte Mälzerei

    www.myspace.com/irarock
    www.goldenantenna.com

  • Bon Iver singt für dich im Hausflur...

    ...die Realität sieht leider anders aus, da singt keiner im Flur, nur die, die man nicht hören will (mit Bierfahne und "Ole Ole Ole"-Songs). Aber von dem hier bekomm ich schon Mordsgänsehaut - wunderschön:

    Bon Iver - For Emma

  • Konzerttipp 10.10.09: Holmes/Hasenschaukel

    ...heute abend wirds wieder schwedenfolkig mit Holmes auf der schönsten Bühne Hamburgs im schönsten Café-Kneipen-Dingsbums Hamburgs.

    Hin da, ab 21 Uhr sind die Türen offen.

  • Radiosendung "High Fidelity"...

    jetzt auf Radio Rüsselsheim und unter folgendem Link im Webstream:

    http://www.hurricanebar.de/high-fidelity-mainmenu-90

    Viel Spaß

  • Review: Miss Li - Dancing the whole way home

    Label: DevilDuck Records / Indigo
    VÖ: 19.06.2009
    Spielzeit: 37:51 min
    Bewertung: 10/12

    Nicht lang ists her, da hat uns die Schwedin Linda Carlsson alias Miss Li mit ihrem selbstbetitelten ersten Geniestreich überrascht und Songs wie „Oh boy“ waren fortan in Kopf und Beinen. Selbiger musste für den Kombi-Trailer von „24“ und „Lost“ herhalten und auch der ein oder andere Song vom Debüt wurde bei „Greys Anatomy“ und „Weeds“ vernommen. Ihre Welt stand also nicht still, erst recht nicht, als sie im letzten Jahr für den schwedischen Grammy für „best female artist“ nominiert wurde. Nun , acht Monate nach dem ersten Album, setzt sie mit „Dancing the whole way home“ neue Akzente.

    Der Opener „I heard of a girl“, der zurecht als Single fungiert, leitet dieses abwechslungsreiche und vielschichtige Album perfekt ein. Ein spritzig, scheinbar witziger Song, der jedoch einen ernsten Inhalt hat. Doch nicht einfach nur zuckersüßer Mädchenpop a la Kate Nash wird hier geboten, Miss Li bedient sich unter anderem am Jazz, Blues und am Chanson – und ihre großartige Stimme lässt diesen Mix zu. Man merkt das Herzblut, welches in die Songs gelegt wird, wenn sie inbrünstig singt „Boy I adore you“. Lässig, mit einem Augenaufschlag und wedelndem Rock, singt sie von der Polythene Queen, rührt in „Is this the end“ zu Tränen und lässt einen im Wechselhüpfer bei „Dancing the whole way home“ die Straße lang laufen. Ganz in Jazz-Manier wirken die Songs vordergründig witzig, spritzig, doch kommen mit einer düsteren Realitätsnähe daher. Wunderschön, zuckersüß, aber auch ernst und bitterböse – Miss Li schafft den Mix und den Sprung zur Ernsthaftigkeit. Eine schöne vollmundige Sommerplatte, wie ein dunkler halbtrockener Rotwein.

  • "Was ist eigentlich so besonders am Haldern?"

    Ungläubig werde ich angeschaut, auch ein bisschen angriffslustig, mit diesem Blitzen in den Augen, das mir sagen will "Du doofer Indie-Nerd". Mir egal, denn so indienerdig bin ich nicht, ich bin einfach nur dem Haldern verfallen. Eine richtige Antwort auf seine Frage weiß ich nicht, bzw. er würde es eh nicht verstehen. Das kann man nur verstehen, wenn man mal da war - am Niederrhein. Es ist ein Gefühl, das ich beschreiben müsste, wenn ich an den Geruch der Kuhweiden denke, an die friedvolle Stille, die nachts durch die Zeltreihen wandert (wenn alle dann doch endlich schlafen), wenn der Morgentau einem morgens die nackten Zehen weckt, wenn man aus dem vorübergehenden Zuhause steigt. Der Sternenhimmel, wenn man ihn denn mal sieht, der so klar und dunkel ist, wie man ihn in einer Großstadt nicht kennt. Der Sprung ins kalte Seewasser, bedudelt mit Oasis' "Wonderwall" auf Akustikgitarre. Der Weg zum Festivalgelände, die Aufregung, wenn man das erste Mal die Absperrung durchläuft. Das heimelige Gefühl, wenn man auf der Picknickdecke im Schatten sitzt, um sich The Thermals und Co anzuschauen. Die Menschen, mit denen man einfach ins Gespräch kommt. Es ist die kleine heile (Musik)Welt - für ein Wochenende im Jahr. Das ist der eigene kleine Frieden, den man hat. Unbeschreiblich, man muss es erlebt haben.

  • Musiktipp: Asaf Avidan

    ...frisch vom Haldern, mit mehr als nur diesem einen Musiktipp im Schlepptau. Aber für den Anfang soll Asaf Avidan reichen:

    (Asaf Avidan & The Mojos - Ghost before the wall)

  • Urlaub in Haldern

    ...so, in den nächsten 4 Tagen werde ich kein Telefonklingeln hören, kein PC- und TV-Flimmern sehen müssen, sondern einfach nur tolle Musik hören.

    Bis bald,
    wenn ich erholt aus dem Haldern-Urlaub wieder da bin

  • Gratis Download: Lars Ludvig Löfgren

    Hier ein Musiktipp und gleichzeitig ein Gratis-Download Des Songs "Opportunity Knocks" vom kommenden Album "Heterochromia" vom Schweden Lars Ludvig Löfgren. Schöner Indiefolkpop trifft die 60s.

    http://larsludviglofgren.bandcamp.com/track/opportunity-knocks-2

    Ein Dank geht an Johan / Haleri

  • Musiktipp: William Fitzsimmons...

    ...eigentlich längst kein Unbekannter mehr, aber hier einer seiner schönsten und traurigsten Songs.

    (William Fitzsimmons: Everything has changed)

  • Haldern Pop 2009: DER Zeitplan

    ...hier isser, wenn nicht schon auf der Haldern-Seite ausfindig gemacht.

    DONNERSTAG

    Spiegelzelt
    17:30-18:15 Baddies
    18:35-19:20 Broken Records
    19:45-20:30 Wildbirds & Peacedrums
    20:55-21:40 Palm Springs
    22:05-22:50 Soap&Skin
    23:15-24:00 Wintersleep
    00:30-01:15 The Irrepressibles

    FREITAG
    Hauptbühne
    15:30-16:10 Asaf Avidan & the Mojos
    16:30-17:15 Port O´Brien
    17:40-18:25 Final Fantasy
    18:50-19:40 Gravenhurst
    20:05-21:00 Anna Ternheim
    21:25-22:25 Patrick Watson
    22:55-00:10 Paolo Nutini
    00:45-01:55 Loney Dear

    Spiegelzelt
    15:00-15:45 TonFisch
    17:15-18:00 The Temper Trap
    18:25-19:10 Woodpigeon
    20:40-21:25 Edward Sharpe & The Magnetic Zeros
    22:25-23:10 Colin Munroe
    00:00-00:45 Jonathan Jeremiah
    01:30-02:15 Noah and the Whale
    02:40-03:25 Alexander Tucker & The Decomposed Orchestra


    SAMSTAG

    Hauptbühne
    12:25-12:55 The Vals
    13:20-14:00 iLiKETRAiNS
    14:25-15:05 Dear Reader
    15:30-16:15 The Maccabees
    16:40-17:30 Grizzly Bear
    17:55-18:50 Andrew Bird
    19:20-20:15 The Thermals
    20:45-21:55 Bon Iver
    22:30-23:45 The Soundtrack of Our Lives
    00:30-01:45 Fettes Brot

    Spiegelzelt
    15:55-16:40 William Fitzsimmons
    17:30-18:15 BLK JKS
    18:50-19:35 Hjaltalín
    20:15-21:00 Blitzen Trapper
    21:55-22:40 Mumford & Sons
    23:45-00:30 Little Boots
    01:45-02:30 Health

    Noch habe ich mich nicht reingehört in all die, die mir namentlich bisher nix sagen. Wird nachgeholt bzw. spätestens aufm Haldern erledigt. Dieses findet übrigens vom 13-15.8. statt. Freude jetzt schon über alle Maße, Urlaub vor einer harten Arbeitszeit ;).

  • Musiktipp: Moritz Krämer

    ...schonmal MORITZ KRÄMER erwähnt?

    Jetzt aber. Er - Singer/Songwriter - großartige Texte, großartige Musik - nicht nur von WOLFGANG MÜLLER, GISBERT ZU KNYPHAUSEN, BERGEN geschätzt und gern gehört.

    Hier gehts in HisSpace.

    Und auf Tour ist er auch noch:

    28. Jul. HAFENBAHNHOF mit BAND - Hamburg
    29. Okt. Pumpe/ mit der 1st songwriter community - Kiel
    30. Okt. Logo/ mit der 1st songwriter community - Ahaus
    31. Okt. Parkhaus/ mit der 1st songwriter community - Duisberg
    01. Nov. Musikbunker/ mit der 1st songwriter community - Aachen
    02. Nov. Kulturwerkstatt/ mit der 1st songwriter community - Paderborn
    03. Nov. LCB / mit der 1st songwriter community - Wuppertal
    04. Nov. Lagerhalle/ mit der 1st songwriter community - Osnabrück
    05. Nov. SO 36/ mit der 1st songwriter community - Berlin
    06. Nov. Musikzentrum/ mit der 1st songwriter community - Hannover
    07. Nov. Knust/ mit der 1st songwriter community - Hamburg

  • Musiktipp: Lars Ludvig Löfgren

    ...aus dem Dunstkreis meiner Lieblingsschwedenband Holmes. Wundervoller Indiepop mit 60s-Klängen - auf Tour ist Lars Ludvig Löfgren auch bald.

    20. August - Berlin / Schokoladen
    21. August - Hamburg / Hasenschaukel
    24. August - Göttingen / Blooming Bar

    Einfach mal hinhören:

  • "High Fidelity" auf Radio Rüsselsheim: Haldern Pop 2009 Spezial

    Und jährlich grüßt das Murmeltier. Zum 26ten Mal, um es genau zu sagen. Immer im August. Immer in Haldern.

    Die Kühe sind gerade von ihrer Wiese getrieben worden, da bauen die ersten schon ihre Zelte auf. Doch vorher wurden erst die Gummistiefel angezogen. Man weiß ja nie, es soll schon in Haldern vorkommen das es regnet? Der Grill wird angeschmissen. Das erste Bierchen getrunken. Die Kühe und Pferde auf ihren Weiden begrüßt. Wenn sich langsam der Zeltplatz füllt wandern die ersten zum Spiegelzelt, in welchem seit mehreren Jahren nun schon das Festival eröffnet wird. Aber alles schön gemächlich und in aller Ruhe. Schließlich ist Urlaub und Erholung angesagt. Und das mit angenehmer Musik.

    Jedes Jahr stellen wir uns dieselbe Frage? Was ist es was das Haldern-Pop-Festival zu einem besonderen Festival, vielleicht zu dem Festival macht? Ist es das wunderbar stimmungserzeugende Spiegelzelt, in welchem manch? namhafter Künstler seine ersten Gehversuche ? wir nennen hier z.B. Kate Nash? in Deutschland unternahm? Nicht verhehlen möchten wir hier jedoch den ?Unmut? beim Haldern-Stammtisch. Dort treffen sich absolute Musik-Nerds zur Diskussion. Auch ein gewisser Altobelli, im normalen Leben der Veranstalter des Festivals, meldet sich dort zu Wort. Nun denn, viele sind der Meinung, dass das Zelt einen zu großen Rahmen im Vergleich der auftretenden Bands zu der Hauptbühne einnimmt. Warten wir einfach der Dinge.

    Das Haldern-Pop-Festival steht aber auch für einen ausgezeichneten Musikgeschmack eines Herrn Reichmann aka Altobelli. Auch wenn er sich gegen andere Meinungen durchsetzen und das Publikum zum Glück zwingen muss, irgendwie hat er ein Händchen für großartige Bands, auch wenn diese im Moment kaum bekannt sind. Klar, stoßen seine Verpflichtungen gerne auf Diskussionen; so auch in diesem Jahr mit der Bestätigung des Samstags-Headliner, Fettes Brot. Für Haldern-Nerds fast ein Frevel ebenso wie die Buchung von Jan Delay vor 2 Jahren. Doch der Erfolg des auftretenden Künstlers gaben Reichmann Recht. Wahrscheinlich wird es dieses Jahr wieder so sein.

    Es sind aber auch die kleinen Dinge des Lebens, die das Festival zu einem Ereignis machen. Schon der Einlass auf den Zeltplatz, ach Nein, schon die Anfahrt aufs Gelände: selbstgemalte Plakate begrüßen das Publikum. Dazu diese heimelige Atmosphäre allerorts. ?In der Ruhe liegt die Kraft? könnte man annehmen. Die Kühe und Pferde. Der angrenzende Bauernhof. Dieser berühmte See, in welchem man mit Glück mit den auftretenden Künstlern baden kann. Das Dorf Haldern selbst, das ganz und gar nur auf dieses Festival zu warten scheint und alles dafür gibt. Und nicht zu letzt ein Publikum, welches man nicht oft findet. Keine Spur von der mittlerweile bei Festivals zu findenden Mallorca-Party-Kultur. Eher entspanntes Interesse für auftretende Künstler und eine angenehme Lockerheit.

    Und aus diesem Anlass gibt es heut abend auf Radio Rüsselsheim bei "High Fidelity" eine Sondersendung, einen Vorgeschmack auf das Haldern 2009, welches vom 13 - 15.8. am schönen Niederrhein stattfinden wird, mit Felse und HRC ausm Haldern-Forum.
    Musikalisch werden die Jungs unter anderem iLIKETRAINS, die Polit-Punks, The Thermals, ein Stimmenwunder mit Namen Paolo Nutini, der Newcomer aus Südafrika schlechthin: Dear Reader, der Spassmacher Loney, Dear, die abgehenden Maccabees, die zarte Anna Ternheim, die folkigen Grizzly Bear und Port O?Brien, ein in den USA äußerst bekannter Andrew Bird, Bon Iver, Patrick Watson und The Soundtrack Of Our Lives, Wintersleep, Broken Records, Palm Springs, Hjaltalin und William Fitzsimmons spielen. Nur um einige genannt zu haben.

    Also, hört via Live-Stream ab 21Uhr rein auf Radio Rüsselsheim. Live-Chat (und Live-Stream) gibts auf Hurricanebar.de.

    Viel Spaß!

  • Vorfreude...

    ...am 29.7. werd ich mir die Jungs von Snow Patrol im Stadtpark anschauen und ich freu mich schon riesig, auch wenn sie in den letzten Jahren eher Richtung Mainstream geschwommen sind. Dafür gibts ja auch Sometree als großartige Vorband.

  • About Songs 08.07.09 Hasenschaukel

    Schaut her und geht hin!

    Hasenschaukel

  • Radiosendung "High Fidelity" auf Radio Rüsselsheim, heut 22.06.09

    ...seit langem mal wieder eine Ankündigung für die Radiosendung "High Fidelity" auf Radio Rüsselsheim. Dort wird heut abend ab 21 Uhr (bis 23 Uhr) wieder schön aufgelegt, gelabert und geschwoft. Unter anderem wird das neue Album von Misses Next Match mit Namen "Ob Festzelt oder Großraumdisco" vorgestellt. Zu hören gibts das im Webstream auf hurricanebar.de.

    Einfach klicken und hören!
    Viel Spaß

  • Wochenende in Hamburg...

    ...diesmal kann man sich wiedermal nicht retten vor Angeboten, hier nur eine kleine Auswahl:

    Freitag, 12.06.09

    Konzerte
    Angelika Express
    23:00 - Molotow

    LaLeLu / Anna Depenbusch / Muriel Zoe
    20:00 - Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky (Lichthof)

    Parties
    Das Dreckige D
    21:00 - Bad Taste Club

    Dirty Dancing Club
    23:00 - Molotow

    Diskobox
    23:00 - Haus73

    Singt und schwingt das Bein
    21:00 - Komet

    Samstag 13.06.09

    Konzerte
    Dirk Darmstaedter & Gäste
    21:00 - Knust

    Southerly
    21:00 - Hasenschaukel

    Parties
    About Songs
    22:00 - Hasenschaukel

    Dancing Nancies
    21:00 - Bad Taste Club

    Elektronikmilieu
    23:00 - Hafenklang

    Kiss Kiss Club Spezial. Use Your Fucking Headphones / Me Succeeds (live)
    20:00 - Übel & Gefährlich

    Mods & Sods
    21:00 - Komet

    Motorbooty
    23:00 - Molotow

    Revolverclub
    23:00 - Revolverclub

  • Haldern Pop Festival 2009: Neueste Bestätigungen

    Ha, die Freude wächst, denn neues wunderbares ist dazugekommen:

    Mumfort & Sons
    BLK JKS
    Anna Ternheim
    Wintersleep
    UND
    Soundtrack of our lifes

    GROßARTIG!

    In der momentanen Vollkommenheit:
    Alexander Tucker & The Decomposed Orchestra (im Zelt)
    Anna Ternheim
    Andrew Bird
    Asaf Avidan & the Mojos (im Zelt)
    Baddies (im Zelt)
    Blitzen Trapper (im Zelt)
    BLK JKS
    Bon Iver
    Broken Records (im Zelt)
    Colin Munroe (im Zelt)
    Dear Reader (im Zelt)
    Final Fantasy
    Gravenhurst
    Grizzly Bear
    Health (im Zelt)
    Hjaltalín (im Zelt)
    iLiKETRAiNS
    Jonathan Jeremiah (im Zelt)
    Junip (im Zelt)
    Little Boots (im Zelt)
    Loney Dear
    Mumford & Sons (im Zelt)
    Noah and the Whale (im Zelt)
    Palm Springs (im Zelt)
    Paolo Nutini
    Patrick Watson
    Port O´Brien
    Soap&Skin (im Zelt)
    The Irrepressibles (im Zelt)
    The Maccabees
    The Soundtrack of Our Lives
    The Temper Trap (im Zelt)
    The Thermals
    The Vals
    Wildbirds & Peacedrums (im Zelt)
    William Fitzsimmons (im Zelt)
    Wintersleep(im Zelt)
    Woodpigeon (im Zelt)

    Das ganze findet vom 13. - 15.8.2009 in Haldern statt.
    Wie ich mich freu!!!!!!!

  • Review: Misses Next Match - Ob Festzelt Oder Großraumdisco

    Label: Riptide / Cargo Records
    VÖ: 22.05.2009
    Spielzeit: 46:09
    Bewertung: 10/12

    Aufgewacht und mitgemacht! Nix mit durchhängen und Depris schieben. Hier kommt die Platte, die wieder hochreißt aus der Frühjahrsmüdigkeit, aus dem Sommerloch, aus dem alltäglichen Trott. Die Wundermedizin kann man sich überall reinziehen, „Ob Festzelt oder Großraumdisco“, ob U-Bahn oder Regenschauer. Misses Next Match kicken dich immer weiter, und das nicht mit schnöden Beats und hirntoten Parolen, sondern gewieft mit Hundegebell, allerhand Soundeffekten und gern zitierten Textzeilen a la ClickClickDecker. Letzterer klingt vor allem im eher ruhiger gehaltenen „Grab Ein Grab“ an, ohne jedoch als Blaupause zu fungieren. Diese stilleren Momente, in der die Stimme von Enter Thetainment mal nicht so herrlich knarzt, gibt es nicht so oft, bestechen aber mit Zeilen wie „Man war schon näher an der Lösung, schon mal weiter weg vom Ziel“ oder „Und das hier ist nicht depressiv, das hier ist Selbstkritik – denn ich häng all meine Sorgen in Gedanken an den Strick“ und allerhand Gläsergeklapper und Gelache. So als wär man bei den Aufnahmen in der WG-Küche dabei gewesen, so als würde man diesen Minihit schon seit Jahren immer im Kopf schon gesungen haben.

    Der Rest kommt dafür mit ordentlich Schmackes, schnarrt und brummt mit Electrobeats und -bass von Donna Thewetta und Rob Thebotta und lässt einen kräftig kopfnickend durch die Wohnung dancen. Doch Eitelsonnenschein ist das nur auf den ersten Hörer, denn nahezu philosophisch reihen sich die Wörter zu gar nicht dumpfen Phrasen, wie unter anderem in „Ich Weiß Auch Nicht“ mit „Es geht nicht darum, das Leben mit Jahren aufzufüllen – Vielmehr darum, deine Jahre mit Leben zu erfüllen“, frei nach Cicely Saunders. Weniger mit dem erhobenen Zeigefinger, mehr mit einem zwinkernden Lächeln und möglicherweise mehr als einem Schuss Selbstkritik, Rückblick und Selbstberuhigung.

    Ein zusätzliches Schmankerln bietet der Talking Heads-Song „Psycho Killer“, der in Kollaboration mit den Umherschweifenden Produzenten, die sich aus Knarf Rellöm, DJ Patex und Misses Next Match zusammensetzen, auf seine eigene Art und Weise umgemodelt wurde.

    Diese Platte hilft dir über die Straße, ist der starke Kaffee am frühen Morgen, der Schnaps am Abend und auch noch ein guter Gesprächspartner und Zuhörer, wenn du allein nachts durch die Straßen nach hause gehst.

    “Und wenn wir durch die Hölle gehen, wir holen uns da raus – Wie schnell hat man sich dahin buxiert durch ein Leben in Saus und Braus“

  • Review: Cargo City - on.off.on.off.

    Label: Rebecca & Nathan / Intergroove
    VÖ: 29.05.2009
    Spielzeit: 41:19
    Bewertung: 10/12

    An dieser Stelle ist Simon Konrad alias Cargo City kein unbekannter Name mehr, begleitet er uns doch schon seit drei Jahren konstant durch die Musikjahre. Damals noch allein auf dem Rüsselsheimer Phonopop als Singer/Songwriter unterwegs, nun mit Unterstützung seiner Band. Damals nur ein paar Songs auf myspace, die nicht mehr aus dem Kopf gingen, einen haben hoffen lassen, dass da noch mehr kommt. Dann die EP „When I Sleep“ und im letzten Jahr der erste Longplayer „How To Fake Like You Are Nice And Caring“. Und scheinbar geht es immer weiter, scheinbar fällt Simon immer wieder neues ein, auch wenn es beim neuen Album “on.off.on.off.” wohl nicht so einfach war. Doch auf den ersten Blick finden sich klare Konstanten wieder, und das nicht im negativen Sinne.

    Wieder geistern tolle Töne und Melodien durch die City. Und wieder ist es Cargo City, aus dem Mund von Simon, der zusammen mit seiner Band die neuen Songs seines neuen Albums auch gern auf der Bühne unter das Gehörurteil des Publikums stellt. Und wer Cargo City schon etwas kennt, wird sich wieder auf schöne Indieklänge mit Gitarre, Xylophon, Schlagzeug und Bass freuen können – immer mit dem Drang zu tollen Melodien, die sich in der Hirnrinde festsetzen und verträumt mitsummen lassen. Dabei bewegt sich das Repertoir von knackigen Poptänzern zu tragenden slowen Nummern, begleitet von Nadines Stimme und Piano, die dann und wann auch mal „eine voll theatralische Stelle“ haben können. So gehört bei „Flowershops in Hospitals“. Nach Euphoria fragt Simon in „Euphoria/Nostalgia“ und hat lässt diese gekonnt mitschwingen. Die Songs greifen nicht nach einfachen Mustern, sie bedienen sich teilweise an einem komplexeren Aufbau, der nicht immer vorhersehbar ist. Das macht die Platte spannend und lässt sie noch lange nachhallen mit ihren Moll-Akkorden, den treibenden Drums und versteckten Instrumenten. Alles drin, alles dran – Frühling/Sommer/Herbst kann kommen und bleiben.

  • Review: Sophia - there are no goodbyes

    Label: City Slang / Universal
    VÖ: 24.04.2009
    Spielzeit: 44:34/46:30
    Bewertung:
    11/12

    Musik, die so schwer ist, wie ein dunkler vollmundiger Rotwein, so schwer wie ein mit Steinen beladenes Boot, das zum Kentern verurteilt ist. So schwer wie eine waschechte Winterdepression – und das im Frühsommer!

    Robin Proper-Sheppard alias Sophia hat sich mal wieder übertroffen mit seinem neuesten Album „There Are No Goodbyes“. Schon seine zwei Vorgängeralben ließen meist einen Kloß im Hals und großflächige Gänsehaut zurück.

    Wunderbar arrangiert mit Streichern wie man dies auch schon live miterleben konnte und wie immer in bester Songwriter-Manier. Sheppard lässt uns wieder gerne an seiner Gefühlswelt, an seinem Seelenleben teilnehmen; Trennung, Schmerz, Zweifel, Wut, Trauer – alles was der Mensch zu fühlen imstande ist. Euphorie – wenigstens ein wenig – klingt dafür während „come on, come on baby, let’s dance a last dance to sad eyes“ mit. Todtraurig dafür die Oboe in “Leaving” – Friedhofsstimmung. Der fahle Mond grinst sein kaltes Lächeln, während Shepard den Abgrund besingt. Das Ende von irgendwas immer zum Greifen nah. Ein warmer Sommerabend lockt beim „Obvious“, obwohl auch hier die Schwere über der Melodie liegt. „Portugal“ beginnt mit Hörtesttönen, die tragischen Streicher lassen diese schnell zurücktreten. Erst nach einem großartigem 2Minuten-Intro ertönt die Melancholikerstimme. Selbstzerstörerische Worte umfassen in „Something“ die Kehle und hallen lange nach, krallen sich fest.

    Die traurigsten Momente eines traurigen Menschen – wunderschön, schaurig-traurig, nichts für fröhliche Sommerabende, aber für weintrunkene Liebeskummermomente mit Selbstmitleidgarantie.

    Wer zudem die spezial-Edition erwischt, bekommt eins der besten Live-Elebnisse dazu. Man hört regelrecht die Herzen brechen.

  • Konzert: Misses Next Match

    Eine Bootstour mit schmissigen Sounds sollte die Urlaubstagmüdigkeit dann am Freitag auflockern. Hat sie auch, denn Misses Next Match waren für jene schmissigen Sounds zuständig. Erst schipperten wir - Djane-begleitet – eine Runde durch den Hafen, an Bord Jungesellinenabschiedslockenwicklerträger (die nach der ersten Runde aber glücklicherweise wieder verschwanden), warm geschaukelt mit kühlem Bier und das diffuse Nachmittagssonnenlicht zwischen großen dunklen Wolken bewundert. Nach dem ersten Stop waren auch die Zuspätgekommenen mit von der Partie – und die MNM-Jungs legten krachig los mit „Murksmäuschen“ und schrammelten sich durch die Songs ihres Albums „Ob Festzelt oder Großraumdisco“. Manchmal zupften sie auch, dann wenn’s etwas ruhiger wurde, wie beim Ohrenschmaus „grab ein Grab“. Das Publikum anfangs eher verhalten, mit steigendem Alkoholpegel und sinkender Sonne dann aber ausgelassen rempelnd. Der Ausblick grandios mit der untergehenden Sonne und einem Regenbogen inklusive. Trotz leichtem flauen Gefühl in der Magengegen nicht nur von Sänger Enter Thetainment gab es an diesem Abend ganze drei-Konzertrunden mit diversen Soundeffekten, ab der letzten - vom Publikum lautstark eingeforderten – Runde, gabs von den Jungs ein Best Of, welches mit der zigsten Zugabe „Und wenn wir durch die Hölle gehen“ endete. Das Publikum wollte noch mehr, ließ sich nur schwerlich vom Deck fegen. Der Rest war wohl froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben und „und wenn wir durch die Hölle gehen...“ hallte noch etwas länger durch Ohren und Gassen.

  • Musiktipp: Misses Next Match

    Indie trifft Punk trifft Elektro - knarzende Gitarrenriffs, schöne Melodien und packende Beats - das sind Misses Next Match. Die Jungs bringen am 22.5. ihr erstes Album raus. "Ob Festzelt oder Großraumdisko" wird es heißen, doch ist es viel mehr als das...kein strunzdoofer Pseudopolitrave. Auch Indie-Nummern, die an ClickClickDecker erinnern können die!!! Dance and Smile!

    Seht selbst auf der Misses Next Match MySpace-Seite

    Auf Tour sind die Jungs auch, hier kann man sie sehen und hören:
    20. Mai. Erfurt/Unikum
    21. Mai. Kassel/Lolita Bar
    22. Mai. Hamburg/Ms Claudia (Schwester von der Hedi)
    23. Mai. Braunschweig/Merz
    28. Mai. Kiel/Schaubude
    29. Mai. Rostock/Cafe Momo
    30. Mai. Lübeck/Treibsand
    31. Mai. Hamburg/Astra Stube
    20. Jun. Berlin/NBI Diskomat @ Get Action! Club
    11. Jul. Hamburg/Knust - Eldorado Festival
    25. Jul. Berlin/Musikfabrik ORWOhaus
    15. Aug. Hamburg/Dockville

  • Konzert: Gisbert zu Knyphausen

    Der Himmel blau, die Luft lau und der erste Mai erfolgreich fast vorbei. Jedenfalls fanden sich an jenem Tag nach erfolgreichen Demostunden mehr als nur eine handvoll junger Menschen am Weingut zu Knyphausen in Eltville ein, um dem Sohn aus gutem Hause und seiner Gitarre zu lauschen und auch um den ein oder anderen guten Tropfen Wein zu probieren. Alles so schön grün dort, ein lauschiger Weingarten zwischen den schönen Wirtshäusern, ein kleines feines Buffet und mittendrin zwei Europaletten und zwei Lautsprecher. Zwischen den jungen Fans saß allerhand Familienbande; Omas, Opas, Tanten – alle waren sie wegen Gisbert gekommen. Dieser wurde begleitet von seinem guten Freund Bischler, der als Support seine Songwriterqualitäten unter Beweis stellte. Währenddessen näherte sich die Sonne dem Horizont, schob sich eine dunkle Wolke über den Ort des Lauschens und ließ ein paar Minitropfen fallen. Vielleicht weil all das so schön heimelig war, vor allem als Gisbert zu Knyphausen die „Bühne“ betrat und uns akustisch seine schönsten Stücke vorspielte. Zudem enthielt er uns auch seine „neuen“ Songs nicht vor, coverte wie immer gern gehört Daantje & The Golden Handwerk und ließ den ein oder anderen, nicht nur vom Wein, sondern sicher auch vor Glück torkelnd am Rand stehen. Und da der gute Junge seine Oma so mag, spielte er auf ihre Bitte hin auch eine Zugabe, worauf hin Frau Knyphausen senior mit „Oma“-Chören gedankt wurde. So schön könnte ein lauer Sommerabend öfter sein, so lauschig können die Sterne sich abends gern blicken lassen. Großes Konzert!

  • Musiktipp: Jupiter Jones

    ...schauts euch an, die neuen Chartsstürmer :).
    Ihr neues Album "Holiday in Catatonia" kommt am 22.05.09 auf dem bandeigenen Label Mathildas (Vertrieb Broken Silence) raus.

    (Jupiter Jones - Das Jahr in dem ich schlief)

  • Konzert: Antony & The Johnsons

    Eine wundersam gespannte Ruhe legte sich über den vergangenen Freitag, der mit einem der überwältigendsten und besten Konzerte enden sollte. Nicht erst, als man sich in die roten Theatersessel niederließ, wurde einem bewusst, dass hier etwas besonderes geschehen würde. Schon das Ankommen im Admiralspalast hatte etwas feierliches, der Rotwein unterstrich dieses Gefühl nur noch. Auch die anderen Besucher strahlten diese gespannte Ruhe aus, gedämpfte Gespräche, erwartungsvolle Blicke. So verstummte der letzte Flüsterton, als im Theater das Licht ausging und ein feenartiges Geschöpf die Bühne betrat und eine Solotanznummer zu Rimsky Korsakov vollzog. Diese zerbrechlich und zugleich kraftvolle Inszenierung deutete bereits auf den Hauptdarsteller des abends hin, Antony Hegarty. Dieser betrat kurz nach der theatralisch dramatischen Tanzdarbietung mit seiner sechsköpfigen Band unter düster diffusen Licht und mit bereits lautem Applaus die Bühne. Während des ersten Stücks „Where is my power?“ blieb die Figur Antony völlig im Dunkeln, ein Geheimnis, eine Gestalt zwischen Hell und Dunkel. Dieses Gefühl sollte sich während des Konzerts nicht abflauen, saß er meist dem Publikum abgewandt. Der nach eigener Aussage nervöse Antony brachte zum Dank für den immer wieder ausufernden Applaus im ausverkauften Admiralspalast nur ein scheues „Thank you“ über die Lippen und lächelte schüchtern hinter seinem schulterlangen dunklen Haaren. Aber Geschichten erzählen musste er auch nicht, tat er dies schon durch seine Songs, die von seinem auch von seinem Zwiespalt zwischen zwei Leben zu stecken, handeln. Seine stimme war dabei so klar, so berührend fragil hell und stark dunkel zugleich, sodass immer wieder Schauer über Arme und Rücken liefen und das euphorische Gefühl im Bauch nicht abflauen ließen. Verstärkt wurde das Gefühl durch die grandiose Instrumentierung. So jagte einem unter anderem Klarinette, Saxophon und Cello zusätzlich Gänsehaut auf den Pelz. Erst ein paar Stücke nachdem ein Zuschauer aus den ersten Reihen „Talk to us Antony“ aufgefordert hatte, taute er ein wenig auf, kicherte vor sich hin und kündigte sogar einen Song in fast gesprächiger Laune an, in dem es um „the return of jesus as a she“ geht. Neben einigen Stücken vom aktuellen Album „The Crying Light“ gab er aber auch grandiose Stücke vom Vorgänger zum Besten. Er ging in seiner Musik auf, man glaubte ihm „For today I am a boy“, man fühlte mit bei „You are my sister“ und liebte ihn für das merkwürdig fröhliche „Epilepsy is dancing“. Und immer wieder ließen sich fassungslose aber glückliche Kopfschüttler beobachten und die Jubelstürme nach jedem Song waren nur ein annähernder Ausdruck dessen, was man ihm zurückgeben wollte und konnte. Man hätte ihn am liebsten umarmt für seine euphorische Umsetzung von „Fistful Of Love“, im Takt mit geswingt und mitgefühlt. Nach dem ersten letzten Song stellte sich dann das ein, was man sich eh erhofft und gefühlt hatte. Das Publikum stand bis zur letzten Reihe und ließ die Band mit nicht abflauendem Applaus ungern von der Bühne. Überwältigt war nicht nur das Publikum, auch Antony & The Johnsons waren fassungslos und dankbar, sodass sie sich zu einer Zugabe erneut an ihre Instrumente setzten. So führte Antony giggelnd ein weiteres Instrument ein, bevor er als letzten Song des Abends „Hope There’s someone“ an seinem Piano sang. Man wollte ihm zurufen, wir sind bei dir, keine Angst, so sehr wurde er an diesem Abend in die Herzen der Zuhörer geschlossen. Wieder tosender Beifall im Stehen, selbst als das Licht bereits wieder anging. Das Publikum wollte sich um jeden Preis erkenntlich zeigen. Und wurde belohnt mit einem gerührten Antony, der ein letztes Mal auf die Bühne zurückkehrte. Zwar hatte er keinen Song mehr in seiner Umhängetasche, funktionierte dafür aber das Publikum zu einem Chor um. So sangen wir für ihn, was ihm sichtlich Freude bereitete, die er wie ein kleines Kind zeigte. Wie Seegras standen wir da und taten ihm den Gefallen. Mit „You are so sweet, that sounds great“ und einem offenen Lachen ging dieser sympathische dunkle Engel endgültig von der Bühne. Mich verschlug es die Sprache, dieses Konzert war zu einmalig, um in lauten Getümmel Worte dafür zu finden. Überall glückliche und lächelnde Gesichter, überall wissende Augen und Ohren, denen bewusst wurde, soeben etwas sehr besonderes erlebt zu haben.

  • News Haldern 2009...

    Heute war die allnachösterliche PK, das Forum war voll, der 29000 Eintrag wurde gesichtet und neue Bestätigungen veröffentlicht mit alten Bekannten und neuen Bekanntschaften:

    woodpigeon
    broken records
    portobrien
    health
    noah & the weale
    palm springs
    gravenhurst
    wildbirds &peacedrums
    william fitzsimmons
    thr irrepossibles
    loney dear
    paolo nutini
    alexander tucker
    asaf avidan
    baddies
    bon iver
    colin munroe
    final fantasy
    grizzly bear
    hjaltalin
    iliketrain
    junip
    soap&skin
    the maccabees
    the thermals
    the vals

    Es gilt wieder im August tolle neue Bands kennen- und lieben zu lernen. Meine Wünsche und Hoffungen tun hier nix zur Sachen, wären aber mit The Decemberists, Holmes und Gisbert zu Knyphausen (auf der großen Bühne) leicht zu erraten :).

    Wuuuuuuuuuuuuuschhhhhhhhh geht weiter!

  • Konzert: Karamel / Krakow Loves Adana

    Freitag, Releasetag. Diesmal fürs neue Album “Maschinen” vom Hamburger Karamel. Dieses sollte mit einem Konzert am selbigen Abend im Nachtasyl in der schönen Elbestadt gefeiert werden. So fanden sich jede Menge Menschen in der Theaterbar des Thalia-Theaters ein, um zu lauschen, wie sich die melancholisch düsteren Songs live im Ohr anhören. Einführend gab Krakow Loves Adana ein paar Songs zum Besten. Die scheue Sängerin wirkt auch auf dem neuen Album von Karamel mit, wirkte zwar etwas unbeholfen, begeisterte aber mit ihrer dunklen Stimme und der zurückgenommenen Instrumentalisierung. Karamel und seine Band spielten ihre Songs dagegen ausufernd, teils schroff und nichts ließ die Wut vergessen, die auch schon auf dem Album einen gewissen musikalischen Anteil hat. Unterstützt, wie auf dem Album, wurde er von Krakow Loves Adana und Gisbert zu Knyphausen. Düster schön die teils geschrienen Textstellen, die bis zur Unkenntlichkeit verzerrten Gitarrenläufe. Sogar vor einer kleinen Improvisation am Ende des Konzerts wurde nicht zurückgeschreckt, ließ die verstimmte Gitarre bei „Angst“ vom letzten Album vergessen. Dabei saß die Hälfte des Publikums auf dem Boden, lauschte und staunte und ließ zumindest mich gedankenverloren allein in der Nacht durch die Straßen ziehen. Schöner merkwürdiger Abend, passend zum Album

  • Konzert: Holmes / The Life Between

    Wir haben Mittwoch den 15. April 2009 und in Hamburg bieten sich mehrere Möglichkeiten, den Abend auf einem schönen und guten Konzert zu verbringen. Meine Wahl fiel mal wieder auf die momentanen Lieblingsschweden von Holmes, die im Haus 73 an jenem abend gastierten. Nach einem netten Begrüßungsgespräch mit Steel-Guitar-Spieler, Booker von Haleri und Tourbus-Fahrer Johan Björklund wurde meine Aufmerksam vor allem von der Vorband The Life Between geweckt. Diese, eine Hamburger Band mit scheinbar großer Fangemeinschaft, spielten ihren partytauglichen Synthesizer-Keane-Coldplay-Pop auf eine mitreißende und sympathische Art und Weise, dass meinereiner mit weit geöffneten und fast staunendem Mund vor der Bühne stand. Das hatte Potential. Die überschwängliche gute Laune des Sängers war zudem auch noch hochgradig ansteckend, dass sich einige aus dem Publikum wünschten, dass sie noch mindestens fünf Stunden weiterspielen sollten. Auch ich musste nach ihrer dreiviertel Stunde mir selbst eingestehen, dass sie die heimlichen „Stars“ des abends waren. Nichtsdestotrotz freute ich mich besonders, als Holmes zurückhaltend die Bühne betraten. Leider waren dreiviertel der Gäste bereits gegangen, das letzte viertel stand verteilt herum und unterhielt sich lautstark. Leider hörten diese damit nicht auf, als die ersten Gitarrenklänge von „Possession“ und Kristoffer Borlander Stimme einsetzte. Ich war ganz Ohr und vergaß den Rest um mich herum schnell. Sie ließen sich nicht zurückstoßen, spielten auf Akkordeon, Steel-Lab, Schlagzeug und Co und ließen ihren flirrenden Folkpop durch den Raum wabern. Obwohl das Publikum höchstens mit einem Ohr dabei war, gab es nach jedem Song nicht wenig Applaus, der es sogar zu einer Zugabe schaffte, die mit einem neuen Song besiegelt war. Dieser, ganz Holmes-typisch, erst ruhig getragen, dann am Ende postrockig stürmisch. So kann es gern öfter sein, wenn die Schweden auf der Bühne stehen. Mit diesen ließ ich dann noch den Abend mit Bionade und Alsterwasser ausklingen, bis meine letzte Bahn fuhr. Das schreit nach Wiederholung.

  • Karamel: Maschinen

    Da lächeln einem in diesen Tagen die Sonnenstrahlen, Baumblüten und paarungsbereite Amseln entgegen, erscheint auf Devil Duck Records das neue Album des Hamburgers Karamel mit dem kraftvollen Namen „Maschinen“. Es entsteht ein Zwiespalt beim Hören: das himmelhochjauchzende Frühlingsgefühl wird durch die Erinnerung an endlos graue Tage zu der Emotion, die irgendwo zwischen diesen zwei Extremen liegt. Und in der Mitte irgendwo liegt wohl die Realität. „Maschinen“ liegt schwer im Magen, kuschelt sich nicht an einen, sondern lässt einen die Knochen und Kanten spüren. Doch einfach wär ja auch langweilig.

    Melancholie und Schwermut gehörten schon seit anfang an zu den musikalischen Gegebenheiten von Johann Scheerer, nachdenklicher Kopf und musikalischer Allrounder von Karamel. Erstmals zeigte er uns das auf seinem Debut „Komm besser ins Haus“, folgte ähnlich auf „Schafft Eisland“ und kommt nun auch beim neuesten Werk an. Leise wird man herangeführt mit „Sorge“ und „Ist es nicht mühsam?“, bevor man auf den Geschmack der wütenden ausufernden Saiten bei „Ich weiß, dass du traurig bist“ kommt. Unterstützt wird er dabei von Gisbert zu Knyphausen – wie passend. Weitere Unterstützung kommt von der Freiburger Band Krakow Loves Adana, dessen Sängerin einigen Songs ihre Stimme geliehen hat. Die Stücke wechseln zwischen in sich gekehrten tragenden Tönen wie bei „Island“ oder einer unglaublichen Wut, bei der man den kalten Schweiß auf der Stirn erahnt, die geballte Faust und die zugekniffenen Augen. Aber immer herrscht ein melancholischer Grundton über jedem Song, in denen es um Ängste, Schmerzen, Sehnsucht, Wut und Zorn geht und die auch gern mal in einem irren Gitarrenbrei enden. Man möchte mitschreien bei „Lauf noch ein Stück“, auf die Knie fallen und die Finger ins Fleisch krallen. Geschmust wird hier nur zwischen den Songs. Die düsterste Platte des jungen Frühlings. Wachsen muss sie, doch sie wächst und nimmt viel Raum ein. Eine große Platte!!

  • Konzert- und Musiktipp: Karamel

    Es ist Freitag und was heißt das Woche für Woche? Veröffentlichungen. Diesmal steht das frische Werk von Karamel in den Läden, hört auf den kraftvollen Namen "Maschinen" und ist eine düstere Mischung aus Melancholie, Wut und Zerbrechlichkeit. Großartige Texte, großartige Gäste (Gisbert zu Knyphausen). Zu alledem gibts heut ne Releaseparty mit Live-Programm von Johann Scheerer aka Karamel höchstpersönlich. All das ab 22:30 im Nachtasyl/Hamburg.

    Hingehen lohnt sich!

    (Karamel - ich weiß, dass du traurig bist)

  • Konzertbericht: Todd Anderson

    Am gestrigen Nachmittag bat die Rote Flora zur Nachmittagsmatinee, ohne Sekt und Selters, dafür mit VoKü Penne Arrabiata und Bier. Zur musikalischen „Untermalung“ waren Todd Anderson (und Cinder) gekommen. Diese hatten eine 10tägige Tour hinter sich, sahen auch so aus, aber die Begrüßung fiel trotz allem herzlich aus. Fotomann Chris war auch mit von der Partie, dieser hielt wie immer alles fest, was sich an diesem Nachmittag so abspielte. Die Hauptband Cinder verspätete sich um 1,5 Stunden, so verschob sich der Auftritt von Todd Anderson auch ordentlich nach hinten, sodass noch Zeit zum Sonnetanken und Nudelnessen mit den Jungs blieb. Zum Konzert war dann der kleine, dunkle, depressiv machende (Konzert?)Raum in der Flora gut gefüllt, circa 30-40 Leute lauschten. Zum nur Lauschen war Todds Musik aber eigentlich zu energiegeladen, zu aufwühlend, denn trotz Tourmüdigkeit spielten sie sich nen Wolf und legten einen Hardcore-Marathon hin. Neben Stücken vom neuen Album, wie „Waldtal“, „Totenberg“ und „Ocker“ spielten sie auch welche vom alten „Wenn die Botenstoffe streiken“ („Worte“, „Kinngreifer“) in gewohnt ausufernder Weise. Nur die Stimme vom Seeger versagte manchmal etwas. Das Publikum lauschte leider wirklich nur; zu steif (zu cool?) zum Klatschen oder Kopfnicken, aber wenigstens verließ keiner den Raum. Der beste Auftritt der Jungs wars nicht, dennoch wie immer großartig die Live-Umsetzung der Songs. Nachdem Cinder gespielt hatten, packten wir alle gemeinsam den Bully, und ich verabschiedete die Jungs Richtung Marburg.

  • Konzertbericht: Holmes

    Angekommen vorm Elfer, der Kneipe der Batschkapp, wunderten wir uns über lauter junge Menschen in übergroßen Shirts und komischen Käppis. Wir sind nicht die einzigen gewesen, die sich wunderten. Zu Holmes und Rökkuró wollten sie jedenfalls nicht, sondern zum Hip Hop-Jam in der ’Kapp.
    Unten drunter gings friedlicher und melancholischer zu. Ihren schwedischen Folkpop spielten Holmes in ihrer ganz eigenen Harmonie und Farbe. Zwei der Bandmitglieder, Keyboarder und Steelgitarrist, mussten sich neben der kleinen Bühne einen Platz suchen. Kaum zu glauben, dass die sanften Töne aus diesem Madball-Shirt-tragendem Sänger kommen konnten! Was auf Platte manchmal etwas breiig klingt, zeigt sich live um Facetten reicher. So verwunderte es nicht, dass der Applaus ordentlich ausfiel und sie viel zu früh aufhörten. Während sie sich mit einem „See you soon“ in ihrem Bully Richtung Landau in Bewegung setzten, versuchte ich der unpassenden Zwischenband Con_Form aus dem Weg zu gehen und war erst wieder beim Aufbau von den isländischen Rökkuró anwesend. Die, mit 2 ½ Gitarristen, einem Schlagzeuger, einer Bassistin/Akkordeonistin und der Cellistin besetzten Band, bezauberte durch eine, von einer wunderschönen Stimme in der Heimatsprache getragene, musikalische Darbietung. Zudem düstere, melancholische und post-rockige Klänge von den anderen Instrumentalisten. Bedächtig lauschten ca. 30 Besucher diesen Tönen und nahmen ihnen vielleicht die Angst, die sie angesichts der Gangsterkids hatten und während sie zum Pizzaessen ins Rotlichtviertel gerieten. Schöner Abend!

  • Konzertbericht: Egotronic

    Mitten in der Woche, mitten auf dem Kiez, inmitten von vielen Menschen. Jungen Menschen, die an diesem abend gegen Deutschland raven wollten. Junge Menschen wie sie eben sind, mit ihren Karottenhosen, Wuschelfrisuren unter Stirnbändern und Neonleuchtenden Armreifen. Vollgestopft bis unter die Decke, das Bewegen wurde durch die Bewegungen der anderen getragen, nur atmen musste man allein, den nach wenigen Minuten verbrauchten Sauerstoff.
    Die Egotronic-Bois trieben ihre Gäste bis zur Extase, einige wurden sogar auf Händen über der Menge getragen. Textsicher wurden die Kunstpausen genutzt, um Parolen (der vergangenen Alben) und Fäuste in die Luft zu recken. Als wir unser eHälse nach einem Sauerstoffmolekül in die Luft streckten, nichts fanden und unser, durch Sauerstoffmangel inszeniertes, Gähnen nicht abflaute, setzten wir uns zur Gegenbewegung Richtung Ausgang. Der energiegeladene abend ging gemächlicher zu Ende – endete mit einer gemütlichen ersten Nachtbusfahrt am frühen morgen.

  • Konzerttipp: Todd Anderson

    ...die Marburger Hardcore-Jungs von Todd Anderson spielen am kommenden Sonntag (05. April) in der Flora Hamburg. Das ganze startet bereits am Nachmittag, 17:30 - man will es sich ja nciht mit den Nachbarn verscherzen. Es erwartet einen intelligenter Hardcore mit Gitarrenwänden und Geschrei.

    Hin da!

  • Konzerttipp: HOLMES im Elfer/Frankfurt

    Heute abend spielen die schwedischen HOLMES in der Batschkappkneipe Elfer in Frankfurt. Hingehen lohnt sich, wird man doch von wunderschönen Klangteppichen berieselt.

    Beginn: 21Uhr
    Zahlreich erscheinen!

    Myspace:
    www.myspace.com/holmezzz

  • Verrückte Welt...

    ...ists nicht traurig, dass MTV erst wegen eines tragischen Amoklaufs wieder den ganzen Tag Musikvideos spielt?!

    Ist mir nur eben aufgefallen...

  • Musiktipp: Underwater Sleeping Society...

    ...aus Finnland kommen die Jungs und spielen poppigen post-psychedelic Indie. Schön auch das neue Album "The Dead Vegas", einfach mal bei www.myspace.com/uwssoc reinhören. Und hier schauen:

    (Underwater Sleeping Society - Madwheels)

  • Haldern Pop 2009 Bestätigungen...

    ...zwar gabs bis Dezember schon Frühe-Vogel-Karten fürs Haldern Pop im August, jedoch keinerlei Bestätigungen. Diese trudeln nun langsam ein. Mit Bon Iver, Alexander Tucker, Baddies, Asaf Avidan & the Mojos, Final Fantasy, Hjaltalín, Soap&Skin, The Val und The Termals wächst und gedeiht das Kind. Seht selbst im Haldern-TV:


  • Todd Anderson Release Party heut in Marburg...

    ...heut abend ab 21 Uhr gibts was auf die Mütze: TODD ANDERSON, Hardcoreband aus dem schönen Marburg, haben am vergangenen Freitag ihr Zweitling "Zufluchtsort" auf Papership Records / Unterm Durchschnitt rausgebracht und veranstalten in diesem Rahmen am heutigen 28.02.09 eine Releaseparty im KFZ Marburg. Mit dabei sind ASHES OF POMPEJI und KAISHAKUNIN. Hingehen lohnt! Auch der Hamburger Hafen wurde für dieses Event verlassen, um mal wieder in "heimatliche" Gefilde umtriebig zu sein ;).

  • In Gedanken an...

    ...die liebsten Mitbewohner und Freunde der Welt: Ulli, Maren und Katrin - bin in Gedanken ganz nah bei euch!

  • Musiktipp: Martin and James...

    Reinhören! Schön!

    (Martin and James - broken sword)

  • Sesselkonzert mit ClickClickDecker&Friends...

    ...Mit dem Arsch im weichen Kinosesselrot, dem Kopf zwischen den Ohren und die selbigen auf Empfang gestellt. So fanden sich am gestrigen Freitag zu später Stund viele Musikbegeisterte in den Zeise-Kinos ein, um der Release-Gala von ClickClickDecker zu lauschen. Vorstellen wollte Kevin Hamann sein neuestes Werk "Den Umständen entsprechend", aber verzückte auch mit alten Songs seiner vergangenen Alben, wie "Frühstück", "Keiner tanzt so kacke wie ich" oder "Wer erklärt mir wie das hier funktioniert". Dabei stand er nicht nur allein auf der Bühne, sondern scharte mal seine Freunde und Band um sich, bestehend aus Oliver, Simon und Audiolith-Chef Lars, Tobias und Torben. Und dann war da noch Sascha Blohm, ein Fan, der Clicks Songs selber spielt und sich dabei aufnimmt und die Videos bei YouTube hochlädt. Das scheint Kevin so gefallen zu haben, dass er zusammen mit ihm bei der Gala seine erste Single "Es fängt an wie es aufgehört hat" performt hat. Alles sehr sympathisch, kleine Töne versemmelt, nervöses Gestottere aber seine wunderschönen Zeilen in einem tollen Ambiente vorgetragen. So wirklich weg aus diesem gemütlichen Wohnzimmerfeeling wollte man nicht, dabei hat er mehr als 2 Stunden alles gegeben, was ClickClickDecker ausmacht. Gerne wieder ein Wohnzimmer-Kino-Konzert!

  • ClickClickDecker Releasegala...

    ...und zwar heut ab 23Uhr in den Zeise Kinos Hamburg.

    Zu sehen gibts das auch auf seiner myspace-Seite, und zwar hier:

    www.myspace.com/clickclickdecker

    Viel Spaß, ich bin dabei!

  • Radiosendung "High Fidelity" am Mo, 26.01.2009

    Jeden Montag im Monat bitten wir zur Radio-Show. Zwei Stunden Indie-Mucke von bekannt bis völlig aus dem Nichts kommend. Gespielt wird was uns Lust macht.

    Heut mit Thommes und Felse und neuen Scheiben u.a. von Loney, Dear.

    High Fidelity jeden Montag von 21-23h auf Radio Rüsselsheim, UKW 90,9 MHz (Kabel 96,9 MHz) oder via Live-Stream hier.

    Den Stream gibts auch auf http://www.radio-r.de oder einfach Stream in gewünschten Player pasten ;).

    Wir hören uns, auf Radio Rüsselsheim!

  • Antony & the Johnsons: the crying light

    Label: Rough Trade / Indigo
    VÖ: 16.01.2009
    Spielzeit: 39:30
    Bewertung: 12/12

    Kaum hat das neue Jahr den ersten Monat fast überstanden, schon gibt es mit „The Crying Light“ von Antony & the Johnsons den ersten musikalischen Höhepunkt. Seit dem zu Recht allseits hochgelobten „I am a bird now“ sind vier Jahre vergangen, in denen der androgyne dunkle Engel Antony Hegarty jedoch nicht stillstand. Schon früh tat er sich mit anderen Künstlern zusammen, ließ sich 1990 in New York nieder, wo er sich in der homosexuellen (Theater)Szene des East Village geborgen fühlt. Er traf in seinem Leben auf Menschen, die sein exzentrisches Talent erkannten. So ging er, durch die Unterstützung Laurie Andersons, mit Lou Reed auf dessen Tour, wo er die Herzen der Menschen mit seiner zerbrechlichen Stimme und der ganz eigenen Umsetzung seiner Lieder erwärmte. So verwundert es nicht, dass auch Musikgrößen und Freunde wie Rufus Wainwright, Boy George und Björk („Dull Flame Of Desire“) zu gegenseitigen Gastauftritten nicht überredet werden mussten. Selbst mit Herbert Grönemeyer nahm er das wunderschöne „Will I ever learn“ auf.

    Was Antony auf dem neuen Album bewegt, ist Mutter Natur, die Erde, die Zukunft dieser und die Zukunft im Allgemeinen. So hält er in „Her eyes are underneath“ eine Art Zwiegespräch mit Mutter Erde, in dem er ihr wünscht, dass sie alles Unheil übersteht. Durch die einfühlsam arrangierten Musikinstrumente wirkt dies sehr zerbrechlich, doch durchaus völlig glaubhaft. „Epilepsy is Dancing“ wirkt fröhlich, farbenfroh und metaphernreich, ähnlich wie das euphorische „Kiss my name“. Man fühlt sich hin- und hergerissen zwischen dem Wechsel von positiven tänzelnden Streichern und der so tragisch klingenden, anklagenden Stimme Antonys. Wenn „The crying light“ und “Another World” ertönen spürt man die Trauer und die Verzweiflung, wenn er sich sehnsüchtig eine andere Welt wünscht: „I need another world, where there’ll be peace. I need another world, this one’s really gone. Still have too many dreams, never seen the light. I need another world, a place where I can go. I’m gonna miss the sea, I’m gonna miss the snow. I’m gonna miss the bees, miss the things that grow. I’m gonna miss the
    trees, I’m gonna miss the sun.” Wenn die anschwellenden Streicher von „Daylight and the sun“ ertönen, sieht man einerseits die Schönheit der Natur vor seinem inneren Auge, doch wenn die Zeile „there’s no light...“ im selben Song erklingt, wirkt dies alles durch die tieftraurigen Streicher und das Moll-Piano höchst tragisch. Dann brennen Wälder, schmelzen Gletscher und sterben Tiere vorm inneren Auge. Mit dem mächtigen „Everglade“ schließt dieses erneute Meisterwerk, welches durch seine orchestralen Klänge seine ganze Schöpfungskraft entfaltet und nach knapp drei Minuten viel zu schnell vorbei ist. Überhaupt, viel zu schnell ist es vorbei, dieses Erlebnis.

    „The Crying Light“ kann als Liebeserklärung an die Erde, an die Natur und auch an das Leben gesehen werden, doch sind die mahnenden Worte und Töne nicht zu überhören. So bekommt die Zerstörung der Welt einen Soundtrack, der in seiner Tragik und Schönheit nicht zu überbieten ist und Antony Hegarty hat ein weiteres musikalisches Meisterwerk geschaffen, welches für sich steht. Ein Hoffnungsgeber, trotz höchsttragischem Thema.

    erstveröffentlicht auf
    http://www.hurricanebar.de

  • Kein Kinotipp: Twilight...

    ...aus einer freitagabendlichen Kinolaune heraus fand ich mich vor ein paar Stunden im bequemen Sessel eines großen Hamburger Kinos wieder, um mir "Twilight" anzuschauen. Schon der Untertitel - "Biss zum Morgengrauen" - hatte einen komischen Beigeschmack. Hauptpersonen: der gheimnisvolle, deshalb so anziehende Vampir Edward, der aussieht wie ein Pseudo-Emo. Ein stilles Mädchen, die mit ihren ständigen angsterfüllen dämlichen Blicken schnell nervt. Die beiden gehen auf eine amerikanische Highschool. Und auch Baseball wird in der Vampirfamilie gespielt. Alle Klischees werden ausgepackt; das junge unschuldige Mädchen Bella fühlt sich zu dem geheimnisvollen Typen angezogen und am Ende tanzen sie auf dem Schulball. Dargestellt mit übertriebenem Wind im Haar, lange Blicke in unergründliche Augen usw. Schlimm vor allem die typische Rollenverteilung. Schön sind die Bilder, aber mehr auch nicht. Story schwach, schauspielerische Leistung schwach (vor allem von Kristen Stewart). Es gab einige Lacher auf unserer Seite, doch ob dies so gewollt war, wage ich zu bezweifeln. Möglicherweise versuche ich mich an der Buchvorlage, um zu sehen, ob auch diese zu diesen Übertreibungen neigt. Einziger Lichtblick: Radiohead am Ende des Films.

  • Playlist "High Fidelity" vom 19.01.2009

    Am Mikrofon: Felse

    Die Themen:
    Goregonzola, Situation Lerclerq, Herr Hund und der übliche Rest

    Playlist:

    Goregonzola - The Coffee Situation
    Goregonzola - Song For The Kids
    Goregonzola - Susanne Blech
    Rhytm Police - Ghost Train
    Down I Go - Tomas De Torquemada
    1984 - Baikal Amour Magistral
    Miyagi - How To Do It
    Future Islands - Old Friend
    Neimo - Jonny Five
    Moke - Last Chance
    The Bishops - City Lights
    Herrenmagazin - Früher War Ich Meistens Müde
    Look See Proof - Casualty
    Pony Up - The Truth About Cats And Dogs
    Situation Leclerq - Thank You
    Situation Leclerq - Shiny Boots
    Frightened Rabbit - Fast Blood
    Tulp - Egos Und Geflimmer
    Herr Hund - On Your Shirt
    Herr Hund - Fuck, You Mean A Dog Fell In Love WIth A Girl
    Fluten - Clear Cut
    We Fade The Grey - - Imo Vs. Mont Blanc
    Plus/Minus - Leap Year
    Washington - Appendix 1: As Waves Shape the Sea
    Emmy Moll - Drifted
    The Dying Seconds - Goodnight Satelight

    Die nächste Sendung erwartet euch am 26.01.2009 - wir hoffen, ihr seid wieder dabei!

    High Fidelity jeden Montag (die Moderatoren wechseln sich ab) von 21-23h auf Radio Rüsselsheim, UKW 90,9 MHz (Kabel 96,9 MHz) oder via Live-Stream hier.

  • Radiosendung "High Fidelity" am Mo, 19.01.2009

    Jeden Montag im Monat bitten wir zu Radio-Show. Zwei Stunden Indie-Mucke von bekannt bis völlig aus dem Nichts kommend. Gespielt wird was uns Lust macht.

    Heut mit Felse und nem feschen Mix!

    High Fidelity jeden Montag von 21-23h auf Radio Rüsselsheim, UKW 90,9 MHz (Kabel 96,9 MHz) oder via Live-Stream hier.

    Den Stream gibts auch auf http://www.radio-r.de oder einfach Stream in gewünschten Player pasten ;).

    Wir hören uns, auf Radio Rüsselsheim!

  • Playlist "High Fidelity" vom 08.12.2008

    Die Themen:
    Heute mit ganz viel Electro, Beats und Bässen

    Die Playlist:
    The Faint - Get Seduced
    The Quemists - On the Run
    Rhytm Police - Menschen
    Goregonzola - Susanna Blech
    Eheruncool - Lebenszeichen
    Cklick Cklick Decker - Es Fängt An Wie Es Aufhört
    Sternbuschweg - Es Ist So
    Glasvegas - Geraldine
    The Precious Mings - Play With Me
    Oasis - Outta Time
    ...You Will Know Us By The Trail Of Dead - Bells Of Creation
    The Sugars - Black Friday
    Frittenbude - Mindestens In 1000 Jahren
    Franz Ferdinand - Ulysses
    Kings Of Leon - Use Somebody
    Eagles Of Death Metal - Wannabe In LA
    Razorlight - Wire To Wire
    Moke - Last Chance
    Diego - September March
    The Sweet Serenades - Mona Lee
    Hayden - Worthy Of Your Esteem
    Pinstripe - Closest Thing To Heaven
    Bloc Party - Mercury
    Those Dancing Days - Fiction
    Yoav - Beatiful Lie

    Die nächste Sendung erwartet euch am 19.01.2009 - wir hoffen, ihr seid wieder dabei!

    High Fidelity jeden Montag (die Moderatoren wechseln sich ab) von 21-23h auf Radio Rüsselsheim, UKW 90,9 MHz (Kabel 96,9 MHz) oder via Live-Stream hier.

  • Radiosendung "High Fidelity" am Mo, 12.01.2009

    ...das erste Mal in diesem Jahr werden Thommes und Felse ihren musikalischen Senf abgeben.

    High Fidelity jeden Montag von 21-23h auf Radio Rüsselsheim, UKW 90,9 MHz (Kabel 96,9 MHz) oder via Live-Stream hier.

    Den Stream gibts auch auf http://www.radio-r.de oder einfach Stream in gewünschten Player pasten ;).

    Wir hören uns, auf Radio Rüsselsheim!

  • Favorite scandinavian music...

    ...yeah, it's cold outside, not just in hamburg. Now I will have a look and an ear in the north...denmark, sweden, finland, norway, iceland. There is space and time for great sound you should listen to. For example:

    Kent (sweden)

    Holmes (sweden)

    Audrey (sweden)

    Anna Ternheim (sweden)

    Lampshade (denmark)

    Kristofer Aström (sweden)

    Boy Omega (sweden)

    Sigur Ros (iceland)

    Múm (iceland)

    Loney, Dear (sweden)

    Tiger Lou (sweden)

    Teitur (faroer)

    Friska Viljor (sweden)

    Kashmir (denmark)

    Johnossi (sweden)

    Last Days Of April (sweden)

    Miss Li (sweden)

  • Musiktipp: Liam Finn...

    ...die letzte Liebe im alten Jahr und die erste im neuen: Liam Finn.

    Hier das grandiose Video zum grandiosen "Second Chance".

    (Liam Finn - Second Chance)

  • BestOf vom Mixtapebabe...

    ...zu allererst: mein persönliches Highlight des Jahres war meine abgegebene Magisterarbeit, die hinter mich gebrachten Magisterprüfungen und der damit zusammenhängende bestandene Uniabschluss. Musikalisch ist deshalb auch einiges untergegangen. So fühlt es sich für mich so an, als hätte es im Jahre 2008 keine besonders großen Alben gegeben (bis auf eines). Aber eine kleine feine Top 10 whatever gibts von mir trotzdem:

    Top-Alben:

    01: Gisbert zu Knyphausen - Gisbert zu Knyphausen
    ey, danke dass du mir obige Zeit versüßt hast...das ist der Sound für Weltschmerz mit einem letzten Lächeln

    02: Get Well Soon - Rest now weary head, you will get well soon
    Dunkeldüstere Musik aus diesen Landen. Meine Entdeckung und Newcomer 2007, eine Erfüllung 2008.

    03. Tomte - Heureka
    Ja, er kann auch mal nerven, wenn er so die Vokale in die Lääääängen ziiiiiiiiieht. Aber war irgendwie so ne Zwischenzeitmusik.

    04. Nada Surf - lucky
    Obwohl ein wenig enttäuscht, jedoch hat die positive Stimmung dieser Platte mich ein wenig angesteckt.

    05. Death Cab For Cutie - narrow stairs
    Wie immer, schön.

    06. Sigur Ros - med sud
    Sie können immernoch überraschen. Der Kindergeburtstag mit Luftballons und Schaustellern war eine schöne Zeit.

    07. I am Kloot - play moulah rouge
    Der wohlklingendste Export aus Manchester.

    08. Kings Of Leon - only by the night
    Absolute Überraschung des Jahres für mich. Sehr sinnliche Musik.

    09. Niels Frevert - Du kannst mich an der Ecke rauslassen
    Zitierfähigkeitstest bestanden.

    10. Fleet Foxes - Fleet Foxes
    Auch ne Überraschung, vor allem aufm Haldern.

    Top-Songs:
    Gisbert zu Knyphausen - Sommertag
    Bernd Begemann - Deutsche Hymne ohne Refrain
    Once Soundtrack - Falling Slowly
    I am Kloot - Ferris Wheels
    Kettcar - Am Tisch
    Tomte - Wie siehts aus in Hamburg
    Niels Frevert - Baukran

    Top-Konzerte:
    Gisbert zu Knyphausen@Knust/Hamburg, 02.08.
    Saalschutz+Der Tante Renate@Café Trauma/Marburg, 22.01.
    Escapado+Todd Anderson@KFZ/Marburg, 09.02.
    Kristofer Aström@KFZ/Marburg, 25.04.
    The Notwist@Schlachthof/Wiesbaden, 20.06.
    Sigur Rós+Olafur Arnalds@Schlachthof/Wiesbaden, 12.08.
    I am Kloot@Batschkapp/Frankfurt, 29.10.
    Bernd Begeman+Die Befreiung@Schlachthof/Wiesbaden, 22.11.
    Gisbert zu Knyphausen+Nils Koppruch@Hafenbahnhof/Hamburg, 11.12.

    Top-Festival:
    Haldern Pop


    Top-Film:

    Kirschblüten

  • Vorfreude...

    ...jetzt, wo die weihnachtliche vorbei ist, wenn sie überhaupt da war, können wir uns schon wieder auf DAS Ereignis 2009 freuen - das Haldern Pop, welches vom 13. - 15.08.2009 wie immer auf dem Halderner Reitplatz und drum herum stattfinden wird. Pünktlich zum Fest gabs dafür auch ein neues Filmchen. Seht selbst:

    Besinnliche Tage!

  • Komm küssen...

    (Nils Koppruch)

  • Musiktipp: Madee L'Antarctica...

    ...einer der Vorteile einer Praktikastelle im Musikbereich ist, dass man an Musik kommt, die man so einfach nicht entdeckt hätte. So stehts auch mit Madee L'Antarctica aus Spanien. Die wurden nämlich in den Player gelegt und schon war ich infiziert...schöner Indiepop...hörenswert und man sollte Augen und Ohren aufhalten.

  • Playlist "High Fidelity" vom 08.12.2008

    Am Mikrofon: Thomas B und Felse

    Die Themen:

    Die ultimative Best-Of des Jahres 2008, alles was uns gerockt und/oder gerührt hat, ausgewählt von Waldorf & Stadler, alias ThomasB und Felse. Wohl bekomms!

    Die Playlist:
    Okkervil River - Lost Coastlines
    Kettcar - Kein Aussen mehr
    Foals - Olympic Airwaves
    MGMT - Kids
    Friska Viljor - Taste of her Lips
    Kings of Leon - Sex is on Fire
    Lukestar - Shape of Light
    Iglu & Hartly - Believe
    Liam Finn - Energy Spend
    Nada Surf - Whose Authority
    Robert Forster - Let Your Light In, Babe
    Gnarls Barkley - Going On
    Björn Kleinhenz -The Quest for your Heart
    The Ting Tings - Shut Up and Let Me Go
    Los Campesinos! - Death to Los Campesinos
    Black Kids - I'm not gonna teach your Boyfriend how to Dance with me
    Mates of State - My only Offer
    Fleet Foxes - White Winter Hymnal
    William Fitzsimmons - Everything has Changed
    Jason Mraz - Make It Mine
    Scott Matthew - Abandoned
    Sigur Ros - Gobbeldigook
    Get Well Soon - I Sold My Hands For Food So Please Feed Me
    Gisbert zu Knyphausen - Herzlichen Glückwunsch

    Die nächste Sendung erwartet euch am 22.12.2008 - wir hoffen, ihr seid wieder dabei!

    High Fidelity jeden Montag (die Moderatoren wechseln sich ab) von 21-23h auf Radio Rüsselsheim, UKW 90,9 MHz (Kabel 96,9 MHz) oder via Live-Stream hier.

  • Radiosendung "High Fidelity" am Mo, 08.12.2008

    ...diesmal mit einem BestOf von 2008, vorgestellt von Felse und Thommes.

    High Fidelity jeden Montag von 21-23h auf Radio Rüsselsheim, UKW 90,9 MHz (Kabel 96,9 MHz) oder via Live-Stream hier.

    Den Stream gibts auch auf http://www.radio-r.de oder einfach Stream in gewünschten Player pasten ;).

    Wir hören uns, auf Radio Rüsselsheim!

  • Holmes: Wolves

    Label: Black Star Foundation / Cargo Records
    VÖ: 31.10.2008
    Spielzeit: 50:14 Min.
    Bewertung: 10/12

    Draußen wird’s immer kälter, die Tage werden kürzer und man zieht sich
    zurück in die Wärme seiner eigenen vier Wände. Mit „Wolves“ haben Holmes aus Schweden wieder einen perfekten Soundtrack für diese Zeit
    geschaffen. Mit Akkordeon, Geige und Western-Gitarre bringen sie den
    skandinavischen Folk ins stille Stübchen. Dabei bleibt die Stimme
    Kristoffer Bolanders im Ohr, erinnert an Neil Young und zieht einen mit
    in eine schaurig-schöne Welt, die so fragil und verletzlich wirkt, wie
    das Zusammenspiel von Stimme und Instrumenten. Zustandegebracht haben
    das Johannes Björk, Johan Björklund, Kristoffer Bolander, Daniel
    Zackrisson und Betti Velickovic zusammen mit Per-Ola Eriksson, der
    schon mit den Lieblingsschweden Björn Kleinhenz und Boy Omega im Studio
    war.

    Mit dem Opener „Possession“ wird bereits die Hauptstimmung von „Wolves“
    eingeläutet; Seicht baut sich die Musik auf, bis der Basslauf einsetzt
    und sich dann soeben in einem Gemisch aus Western-Gitarre und Klavier
    einspielt. Die Zeilen „Don’t lay your love on me, I will let you down.
    Your heart is not for me, I’m too far down” unterstreichen die
    nächtliche Schwere dieses Stückes. Das Akkordeon lockert die Stimmung
    in „Storm“ etwas auf, auch wenn Kristoffer nicht das erste und letzte
    Mal von „broken heart“ singt. Wenn man sich in Mandolinenklänge
    verlieben möchte, dann sollte man bei „Long Waiting“ stehen bleiben und
    dem immerwiederkehrendem „Mandolinen-Thema“ lauschen, wie man es schon
    vom Vorgänger "So far, so so" gewöhnt ist. Homogen aber dennoch nicht
    langweilig, gemütlich, manchmal schwermütig und fragil hangeln sich die
    Songs durch die Kopfhörer, Melodien bleiben hängen, ein leises
    Mitsummen unabwendbar und die Stimme folgt dem Wolf auf seinen
    lautlosen Pfoten in die Dämmerung.

    erstveröffentlicht auf http://www.hurricanebar.de

  • Schönes Video...

    (Senore Matze Rossi - ich hoffe du findest was du suchst)

  • Musiktipps: Hamburger...

    ...aus aktuellem Anlass hier mal ein paar Bands/Singer-Songwriter/Musiker die aus der schönen Stadt im Norden kommen:

    Finn.

    http://www.myspace.com/finndot

    Computer
    Zwar nur zugezogen, aber was solls...
    http://www.myspace.com/computerrock

    Fotos
    Nicht mehr ganz unbekannt...
    http://www.myspace.com/fotosmusik

    Kettcar
    die auch nicht...
    http://www.myspace.com/kettcar

    Karamel

    Hab ich hier auch schon öfter erwähnt...
    http://www.myspace.com/meinkaramel

    clickclickdecker
    Irre...
    http://www.myspace.com/clickclickdecker

    Die Sterne
    Alte Schule...
    http://www.myspace.com/diesterne

    Kante
    Das auch...
    http://www.myspace.com/kantemusik

    Gisbert zu Knyphause
    Wahlhamburger und grandioser Songwriter...
    http://www.myspace.com/gisbertzuknyphausen

    Spillsbury
    Tanz Tanz...
    http://www.myspace.com/spillsbury

    Der Tante Renate
    Musikalischer Psychopath aber geil...
    http://www.myspace.com/dertanterenate

    Bosse
    Es geht auch poppig...
    http://www.myspace.com/axelbosse

    Olli Schulz und der Hund Marie
    Olli halt...
    http://www.myspace.com/ollischulz

    Justin Balk
    Einfach hören...
    http://www.myspace.com/justinbalk

    1000 Robota
    Jung und knackig - die Musik...
    http://www.myspace.com/1000robota

    Wolfgang Müller

    Singer/Songwriter erster Klasse...
    http://www.myspace.com/muellermusic

    Bernd Begemann & die Befreiung
    Bernd...
    http://www.myspace.com/berndbegemann

    Nils Frevert
    Ich möchte mich gern von mir trennen, aber nicht von dir...
    http://www.myspace.com/nielsfrevert

    Mohna
    Sehr schööööööööön...
    http://www.myspace.com/mohnaandthefox

    Wenn euch noch was einfällt, dann sagen...

  • Playlist "High Fidelity" vom 24.11.2008

    Am Mikrofon: Maria, Thommes, Felse

    Die Themen:
    Albumvorstellung Holmes

    Die Playlist:
    Kings Of Leon - Charme
    Karamel - Tag
    Beangrowers - Available
    Liam Finn - Better To Be
    Miss Li - oh boy
    Clara Lucia - chelsea
    Materpfahl - depressiver
    Tiger Lou - so demure
    Chase the Dragon - could we
    Franz Ferdinand - ulysses
    ...Trail of Dead - the bells of creation
    Honig - in full make-up
    The Glam - all the universe
    Mike Doughty - I hear the bells
    Glasvegas - Geraldine
    Miyagi - M.E.G.A.N.
    Holmes - possession
    Holmes - storm
    Holmes - wolves
    Oasis - I'm outta time
    Bernd Begemann - Deutsche Hymne ohne Refrain
    The Cooper Temple Clause - our eyes are bright
    Antony and the Johnsons - fistful of love

    Die nächste Sendung erwartet euch am 01.12.2008 - wir hoffen, ihr seid wieder dabei!

    High Fidelity jeden Montag (die Moderatoren wechseln sich ab) von 21-23h auf Radio Rüsselsheim, UKW 90,9 MHz (Kabel 96,9 MHz) oder via Live-Stream hier.

  • Radiosendung "High Fidelity" am Mo, 24.11.2008

    Am heutigen Montag werde ich, Maria, mal das Mikro in die Hand nehmen und Thommes und Felse daneben sitzen lassen. Mitbringen und spielen werde ich u.a. ein paar Songs von der neuen Holmes. Ansonsten Songs die mich in letzter Zeit begleitet, die mich überrascht haben und mich sicher im Studio das Tanzbein schwingen lassen. Lasst euch überraschen!

    High Fidelity jeden Montag von 21-23h auf Radio Rüsselsheim, UKW 90,9 MHz (Kabel 96,9 MHz) oder via Live-Stream hier.

    Den Stream gibts auch auf http://www.radio-r.de oder einfach Stream in gewünschten Player pasten ;).

    Wir hören uns, auf Radio Rüsselsheim!

  • Musiktipp...

    ...irgendwie hach und seufz. Momentan großer Liebhaber von Bläsern in Songs. Den Anfang machten Element of Crime, bei Get Well Soon wiederentdeckt und nun ständig auf der Suche nach solchen Songs. Ergreifend auch Beirut...aber hört selbst:

    (Beirut - Postcards from italy)

  • Musiktipp: Miss Li...

    Yeah, dieses Energiebündel mit Namen Miss Li verbreitet gute Laune überall wo man geht und steht: an Ampeln, im Bus, auf dem Friseurstuhl. Auf Tour ist sie auch noch:

    15.Dez.2008 / 20:00 Prinzenbar Hamburg
    16.Dez.2008 / 20:00 Admiralspalast Berlin
    18.Dez.2008 / 20:00 Das Haus Ludwigshafen
    19.Dez.2008 / 20:00 Atomic café München
    20.Dez.2008 / 20:00 Waldsee Freiburg

    Hamburg ich komme!

    (Miss Li - oh boy)

  • Das Ende: 25Jahre "Der Ball ist rund"....

    oder: Wie sich der HR ins Abseits kickt...

    Der Hessische Rundfunk nennt 6 Sender sein Eigen. 6 Sender bedeuten gleichzeitig 1008 Stunden Sendezeit pro Woche. Da sollte also auch Platz sein für Sendungen, die nicht von Mittelmaß und Mainstream beherrscht werden. Sollte... Doch die Realität sieht leider anders aus. Die letzten Nischen, in denen Musikfreunde abseits der breitgetretenen Wege ihren Freuden nachgehen können, werden zum Jahresende ihre Ausstrahlung beenden müssen.

    Laut HR3 soll das Programm also „durchhörbarer“ sein. Aha. Wir reden von insgesamt 6 Stunden Musik. 6 Stunden von insgesamt 144 möglichen auf HR3. Soviel Platz sollte doch sein in Zeiten, bei denen sich jeder Sender wie der andere anhört; jeder das beste aus den 80ern, den 90ern und heute spielt. Haben nicht gerade die öffentlich-rechtlichen Sender – auch aufgrund der Erhebung von Gebühren – die Pflicht, sich des Kulturgutes Musik in all seinen Facetten anzunehmen? Scheinbar nicht. Was zählt sind Einschaltquoten. Und da nimmt man es beim HR scheinbar nicht sehr genau: so hat die Sendung "Der Ball ist rund" ca. 20.000 Hörer. Laut HR sind diese aber gleichzusetzen mit einer Null-Quote. Also hört gar niemand diese Sendung. Diese Logik soll man mal verstehen. Bei der Sendung handelt es sich übrigens um „Der Ball Ist Rund“. Laufzeit: fast 25 Jahre. Und das an einem Sonntag. Uhrzeit 2300 - 2400 Uhr. (Hier stellt sich mir die Frage: wer soll um die Uhrzeit denn mehr Hörer gewinnen?)

    Für Klaus Walter wird also demnächst kein Platz mehr sein. Ebensowenig wie für Volker Rebell („HR3-Rebell“, Sonntag, 2100 – 2300 Uhr) sowie Werner Reinke („Extra Am Samstag“, Samstag 0900 – 1200 Uhr). Walter wechselt zu BYTE FM. Reinke zu HR1. Und Rebell? Wird man sehen müssen.

    Personenunabhängig ist jedoch die Absetzung der letzten Oasen bzgl. der Information ambitionierter Musik zu sehen. Eine Absetzung, die fast einer Gleichschaltung gleichkommt. Zum tausendsten mal Anastacia braucht kein Mensch. Es langt mir, wenn mein Wecker jeden morgen den selben Quark aus den Boxen spuckt. Gleichzeitig kommt die Absetzung aber auch einer Kapitulation gleich. Einer Kapitulation gegen Hörer für Einschaltquoten. Was in Bayern (Sendung „Zündfunk“) oder Berlin („Radio Eins“) funktioniert ist den Hessen scheinbar ein Dorn im Auge. Dort regiert scheinbar die Meinung, dass seicht auch besser ist.

    Zum Glück regt sich Protest. Innerhalb einer Woche haben sich über 2000 interessierte Personen auf einer Online-Unterschriften-Petition verewigt. Also liebe Leute, wer noch nicht hat der darf sich gerne eintragen. Gegen Verdummung und Verstopfung der Gehörgänge. Pro lebendiger musikalischer Subkultur. Qualität und Vielfalt anstatt Einheitsbrei und Durchformatierung.

    Wer sich dagegen wehren möchte, möge auf derballistrund.org seinem Unmut kundtun und die Petition unterschreiben.

  • Musiktipp...

    ...ihre Musik ist die Verbindung zwischen Zerbrechlichkeit und Country, mit ihren Melodien beherrschen Holmes schnell den Herzrhythmus und berühren.
    Nun haben sie ein neues Album mit Namen Wolves.

    (Holmes - storm)

  • Playlist "High Fidelity" vom 17.11.2008

    Am Mikrofon: Felse

    Die Themen:
    Albumvorstellung Diego und Plus/Minus sowie Büchervorstellung(en) Indie Travel Guide UK & Europa sowie Amerika & Mehr.

    Die Playlist:
    The Bishops - City Lights
    My Teenage Stride - To Live And To Die At The Airport Lounge
    Belasco 61 - The Earth
    The Sugars - Monsters
    Markovich - Crayon
    Attention: Never Tear Us Apart
    Plus/Minus - The Hours You Keep
    Miyagi - Whatever 2.0
    Look See Proof - Obstruction
    Motorama - Anchor
    Plus/Minus - Snowblind
    I Am Bones - The Main Thing Is To Keep The Main Thing
    Final Days Society - Let's Go Again
    Diego - Fan City
    Diego - Dance
    Diego - Isolation
    Aereogramme - Post-Lour, Pre-Judgement
    Sometree - Notion
    Lowgold - Let Me Into Yours
    Noah And The Whale - Do What You Do
    Ane Brun - Changing Of The Seasons
    William Fitzsimmons - Please Don't Go
    Liam Finn - Energy Spent
    Okay - Natural
    Codes In The Clouds - Distant Street Lights
    Loney, Dear - Ignorant Boy, Beautiful Girl

    Die nächste Sendung erwartet euch am 24.11.2008 - wir hoffen, ihr seid wieder dabei!

    High Fidelity jeden Montag (die Moderatoren wechseln sich ab) von 21-23h auf Radio Rüsselsheim, UKW 90,9 MHz (Kabel 96,9 MHz) oder via Live-Stream hier.

  • Radiosendung "High Fidelity" am Mo, 17.11.2008

    An diesem Montag machen wieder Felse und Thommes Radio. Was sie dabei vorstellen? Fehlen darf jedenfalls nicht der Indie Travel Guide USA+Asien.

    High Fidelity jeden Montag von 21-23h auf Radio Rüsselsheim, UKW 90,9 MHz (Kabel 96,9 MHz) oder via Live-Stream hier.

    Wir hören uns, auf Radio Rüsselsheim!

  • Musiktipps...

    Diesmal mit:

    Eric Crusher
    http://www.myspace.com/ericcrusher
    Ex-Materpfahl, früher HipHop, heute anders.

    Tulp
    http://www.myspace.com/tulpmusik
    Für alle, die Delbo mögen. Anspieltipp: Gedankenkäfig

    Lisa Hannigan
    http://www.myspace.com/lisahannigan
    Für Damien Rice-Fans ein Begriff. Songwriterin aus Irland.

    Honig
    http://www.myspace.com/shonig
    Was? Der kommt aus Düsseldorf? Klingt nicht so, aber ist trotzdem schön.

    Sam H
    http://www.myspace.com/samhagberth
    Singer/Songwriter aus Schweden

    Mick Flannery
    http://www.myspace.com/mickflannery
    Irre Stimme aus Cork.

    Ihr seht, ich bin momentan in Singer/Songwriter-Stimmung. Aber kein Wunder, dieses Familienfest mit W steht ja quasi fast vor der Tür und da wird man auch besinnlicher.
    Viel Spaß beim Stöbern und Finden.

  • Musiktipp: Chase the Dragon...

    ...diese klingen nicht so, als würden sie aus Magdeburg kommen. Eher in Richtung Jimmy Eat World vermutet man die zwo. Hört selbst, was Chase the Dragon von sich geben:

    (Chase the Dragon - could we)

  • Radiosendung "High Fidelity" am Mo, 03.11.2008

    So, an diesem Montag macht Felse allein Radio. Was er dabei vorstellt? Ich schätze Liam Finn, William Fitzsimmons und Chase the Dragon? Lasst euch einfach überraschen!

    High Fidelity jeden Montag von 21-23h auf Radio Rüsselsheim, UKW 90,9 MHz (Kabel 96,9 MHz) oder via Live-Stream hier.

    Wir hören uns, auf Radio Rüsselsheim!

  • Radiosendung "High Fidelity" am Mo, 27.10.2008

    Heut abend gehts wieder lustig zu mit Thommes und Felse auf Radio Rüsselsheim. Themen werden die neue Bloc Party, Kaiser Chiefs, Brett Anderson, Blus/Minus, Honig und das ein oder andere noch mehr sein.

    High Fidelity jeden Montag von 21-23h auf Radio Rüsselsheim, UKW 90,9 MHz (Kabel 96,9 MHz) oder via Live-Stream hier.

    Wir hören uns, auf Radio Rüsselsheim!

  • Tomte: Heureka

    TOMTE
    Heureka

    Label: GHvC
    VÖ: 10.10.2008
    Spielzeit: 48:29 Min.
    Bewertung: 10/12

    Tomte-Mastermind Thees Uhlmann sagte einmal, dass er keine Lust habe, ein Mythos zu werden. Ob man ihn so bezeichnen sollte, bleibt fraglich aber man kommt um das auf-den-Sockel-heben des Sabbelkönigs nicht herum. Zu Zeiten von Albenveröffentlichungen scheint er allen Medien Erinnerungsmails zu schicken, dass diese nicht vergessen sollten, ihn zu seinem neuen Album oder auch zu musikfernen Themen zu befragen. Denn erzählen kann er viel und gern und manchmal bis oft auch Unsinn. Aber das ist auch gar nicht so schlimm, denn Tomte gehören seit Jahren dazu. Die Erstlingswerke „Du weißt was ich meine“ und „Eine sonnige Nacht“ krachten noch ordentlich und mit den Melodien von „Wilhelm das war nichts“ und „Die Schönheit der Chance“ zogen sie endlich ein in alle WG-Küchen CD-Regale von nicht nur Hamburger Indie-Nerds. Früh warf man ihnen Befindlichkeitspop und Pathos vor, doch ließen sie sich nicht beirren und legten mit „Buchstaben über der Stadt“ noch einen drauf. Man durchkreuzte mit ihnen den „Norden der Welt“ und „New York“, lernte „Walter & Gail“ lieben und sah Tomte auf ihren zahlreichen Konzerten. Da konnten selbst die sich wiederholenden Geschichten von Thees nichts mehr kaputt machen. Und Befindlichkeit hat noch keinem geschadet, wenn man die ganze Nacht von ihr singt.

    All das was sich bei „Buchstaben...“ einstellte erhält nun wieder Einzug vor allem in Ohr, Bauch und Herz. Da ist es wieder das Tomte-Gefühl. Heureka!
    Liebeslieder, Hasslieder, Gedenklieder, Reiselieder – alles was das Ohr begehrt. Grüße an die Daheimgebliebenen in Hamburg, wo noch das Label-Office in St. Pauli die Stellung hält, während Thees in Berlin seine Tochter wie einen Pokal hält. Der Mann der langen Vokale erfindet wieder großartige Zeilen wie „Nichts ist so schön auf der Welt, wie betrunken traurige Lieder zu hören“, „Genieß den Verlust, den Unnütz der Tage, lass alles los und zieh“ oder „Du stellst dir vor, dass in allen Winkeln der Welt Menschen wohnen und nur durch die Länge der Schatten unterschiedlich sind“.
    Nein, neu ist das nicht, erinnert das ein oder andere Riff an frühere Tomte-Songs oder an Clash-Stücke, obwohl sich in den Personalien einiges geändert hat. Keyboarder Max ersetzte Schlagzeuger Timo, als neuer hinter den Tasten erweist sich Simon (Sir Simon) als eine Bereicherung und Niko ersetzt Olli und zupft sich am Bass den Wolf. Entscheidend ist jedoch, was passiert beim hören. Die Augen schließen sich, man spürt Hauptstadtstaub auf der Zunge, hat einen Lederjackengeruch in der Nase und ein breites Zahnlückengrinsen im Kopf. Plötzlich kopft dir das Pathos auf die Schulter und sagt: „Jetzt lach doch mal, du Arschloch!“ So ist es, das Leben.

  • Genie und Wahnsinn...

    ...liegen sooooo oft soooo dicht beieinander. Antony and the Johnsons ist das Genie, der Wahnsinn sind seine Songs:

    (Antony and the Johnsons - fistful of love -live-)

  • Morgen im Café Trauma/Marburg...

    ...erstmal die schlechte und traurige Nachricht: Karamel aus Hamburg wird leider nicht als Support von 1000 Robota spielen. Letztere sind dann eben allein auf der Bühne. Schade, wirklich schade, hatte ich mich doch besonders auf Karamel gefreut.

    Aber hingehen lohnt trotzdem!

  • Playlist "High Fidelity" vom 13.10.2008

    Am Mikrofon: ThomasB und Felse

    Die Themen:
    Albumvorstellung von Oasis, Tomte, Duncan Lloyd sowie Buchvorstellung Indie Travel Guide

    Die Playlist:
    MGMT - Kids
    Those Dancin Days - I know where you live
    Bloc Party - Talons
    Venus Verse - Loving Arms
    Get Well Soon - Those Lost at Sea Sing a Song on Christmas Day
    Duncan Lloyd - Suzee
    Duncan Lloyd - Nightfly
    Oasis - The Shock of the Lightning
    Oasis - I'm outta Time
    Oasis - To be where there's life
    Miss Li - Ba Ba Ba
    Gisbert zu Knyphausen - Herzlichen Glückwunsch
    Mogwai - I'm Jim Morrison, I'm Dead
    Nina Kinert - Get Off
    SR-71 - Right Now
    Kaiser Chiefs - Never miss a Beat
    Tomte - Der letzte große Wal
    Tomte - Wie siehts aus in Hamburg
    Iglu & Hartly - In This City
    Fettes Brot - Ich lass dich nicht los
    Lukestar - The Shade you hide
    Keane - Spiralling
    Sandrine - Let The Love
    Lingby - I'm a Runner
    Gisbert zu Knyphausen - Erwischt

    Die nächste Sendung erwartet euch am 27.10.2008 - wir hoffen, ihr seid wieder dabei!

    High Fidelity jeden Montag (die Moderatoren wechseln sich ab) von 21-23h auf Radio Rüsselsheim, UKW 90,9 MHz (Kabel 96,9 MHz) oder via Live-Stream hier.

  • Radiosendung "High Fidelity" am Mo, 13.10.2008

    Heut abend gehts wieder lustig zu mit Thommes und Felse auf Radio Rüsselsheim. Themen werden die neue Tomte, Solea, Duncan Lloyd, Indie Travel Guide und das ein oder andere noch mehr sein.

    High Fidelity jeden Montag von 21-23h auf Radio Rüsselsheim, UKW 90,9 MHz (Kabel 96,9 MHz) oder via Live-Stream hier.

    Wir hören uns, auf Radio Rüsselsheim!

  • Räuber und Gedärm mit den Sternen...

    ...im Zeichen von altehrwürdigen Hamburger-Schule-Klassikern sollte der gestrige Abend im KFZ stehen. Doch nicht nur das, sind Die Sterne doch schon lange aus diesen zu engen Schuhen rausgewachsen. Dennoch fanden sich neben Sterne-Gleichaltrigen auch jüngeres Musikfolk (Neugierg und mit großen Kinderaugen beäugt wurden sie sogar) in die hiesigen Hallen ein, lauschten anfangs eher verhalten, während Frank Spilker & Co keinen Zweifel daran ließen, dass sie wahnwitzig viel Spaß auf der Bühne haben. Vielleicht auch weil sie eben nicht jeden Ton trafen, gerne auch Liedtexte vergaßen oder übersprangen und sich gegenseitig zufragten, ob dieser Song denn jetzt einen Break hat. Auch neuere Funk-irgendwas Stücke mit Tanz und Posereinlagen hatten sie zu bieten, wechselten auch gerne die Perspektive vom Angestarrten zum Anstarrenden, übertraten den Frontal-Musikunterricht, indem sich zumindest der Sänger ins Publikum stellte bzw. das Publikum in Form von zwei Tänzern auf die Bühne ließen. Das einzige was vermisst wurde, war ihre bessere Hymne "Wahr ist was wahr ist", doch wurde dies mit einem schönen Abschluss "Bis 9 bist du OK/St. Pauli" wieder wett gemacht. Ihre Zeit als Studentenband ist lange vorbei, zum Glück, doch ein Bier könnte man doch noch miteinander trinken gehen.

    Setlist:
    In diesem Sinn
    Aber andererseits
    Räuber und Gedärm
    Es gibts nichts Spannenderes
    Hangen hart
    Ruiniert
    Du bist die Kraft
    Was ist hier los
    Die Interessanten
    Alles sein Gutes
    Himmel
    Normaler Tag
    Bißchen besser
    Inseln
    Tellerwäscher
    Fickt das System
    ------------------
    Trrrmmer
    Convenience Shop
    -----------------
    Nur Flug
    Bis 9 bist du OK/St. Pauli

  • Ich glaub ich seh Die Sterne...

    und zwar heut ab 20 Uhr im KFZ Marburg.

  • Interview: The Tim

    the_tim_06

    ...Authentisch und ehrlich, simpel und witzig...so auch unser Gespräch am 13.10. im Tourbus. Nachzulesen gibts das hier.

  • Begemanns Ohrensessel: LIVE! Henna Peschel...

    ...Filmfreaks, Fans oder Frauen sollten sich dieses Kleinod der Filmpodcasts zu Gemüte führen. Der informative Kay Otto, der gemütlich schweigsame Ben Schadow und der aufgedreht intellektuelle Bernd Begemann ziehen in unregelmäßigen Abständen über die Filme der großen und kleinen Kinos her. Mal werden diese bis ins Detail auseinandergenommen, mal schweifen sie auch gern auf mehr oder minder naheliegende Themen ab. Ein schöner Zeitvertreib, der einen oft vor Lachen glucksend zurücklässt.

    Hier nun auch bei mir in unregelmäßigen Abständen (je nach neuem Podcast) meine Verlinkungen zum neuen Podcast.

    Diese Woche mit Henna Peschel, Regisseur und Macher von "Rollo Aller".
    Hört selbst:
    Begemanns Ohrensessel: Henna Peschel

  • The Tim: einszweiundsechzig

    Label: Rodeostar
    VÖ: 10.10.2008
    Spielzeit: 37:37 Min.
    Bewertung: 09/12

    Wer kennt das nicht! Da sitzt im Zugabteil einem ein Pärchen gegenüber, bei dem man nicht weiß, wer jetzt wer ist. Immer wieder scheue Blicke hinüber und das Fragezeichen überm Kopf wird nicht kleiner. Dann möchte man einfach frei raus „Dein Freund sieht aus wie ein Mädchen“ rüberposaunen. Oder die Tussi aus dem Literaturkurs von neulich. Die führt sich auf wie ein Filmstar, wackelt mit dem Hinterteil und flüstert mit einem Augenaufschlag dem Tischnachbarn ins Ohr, dass man ihr nachsagt, sie würde wie Angelina Jolie aussehen. Doch das einzige was sie mit ihr verbindet ist die Erde unter ihren Füßen. In diesen Momenten wünscht man sich Lieder, die diese Situationen wiederspiegeln, die einen in Gedanken mit einer Gitarre aufs Podest springen lassen. Tadadaaaaa: The Tim hat genau diese Situationen und die Musik dazu.

    Er ist genauso groß wie sein Debüt heißt: „einszweiundsechzig“, kommt aus Hamburg und ist als Support von Regionallegende Lotto King Karl und bereits auf MTV gesichtet worden. Live kracht das gewaltig, wenn Tim und seine Band, bestehend aus der Hälfte von Begemanns Befreiung, mehr als nur die Hosen runter lassen. Seine Songs bewegen sich zwischen unbeschwertem rockigen Pop, poppigem Rock, aber immer mit eingängigen Melodien und Texten. Diese mal im ironischen Ton, rotzigen Ausrufen, aber auch balladigen Gesäusel umgesetzt. Gern kann man das mit Deutsch-Rock betiteln, wenn er singt „Du bist nicht allein, ich könnte bei dir sein“. Auch alte Bekannte sind anzutreffen: Herwig Mittereggers „Immer mehr“ hat einen schönen Platz auf „einszweiundsechzig“ eingenommen, kommt weniger schlageresk rüber, als sein Original und lässt dennoch den Kopf hin und herschwenken. Kleine Sprach-Spielchen fehlen nicht, wenn Tim in „Primaballerina“ mit französischen Begriffen glänzt, die unsereins längst wieder vergessen hat. Schön ist die Abwechslung, wenn auch Stücke in Singer/Songwriter-Manier Eingang ins Gehör finden. So verzaubert vor allem „Singen wie John Lennon“ und „Unter einer Decke“ das Herz. Und immer geht’s um Situationen, die er unter anderem auf der Straße aufschnappt. Authentisch und ehrlich, simpel und witzig.

    Tracklisting

    01. Dein Freund sieht aus wie ein Mädchen
    02. Ich möchte, dass Amerika mein Zimmer angreift
    03. Angelina Jolie
    04. Es klopft an mein Herz
    05. Tief auf dem Grund
    06. singen wie John Lennon
    07. Überallhin
    08. Vielleicht morgen II
    09. Deine Hände
    10. Primaballerina
    11. Immer mehr
    12. Unter einer Decke

    The Tim + Band auf Tour

    04.10.2008 – Weinheim/Café Central
    05.10.2008 – Nürnberg/Hirsch
    07.10.2008 – Stuttgart/Die Röhre
    08.10.2008 – Pratteln/Basel/Z7
    09.10.2008 – Berlin/POPKOMM/Knaak
    10.10.2008 – Friedrichshafen/Bahnhof Fischbach
    29.10.2008 – München/Backstage
    30.10.2008 – Wien/Szene
    31.10.2008 – Kempten/Kultbox
    12.11.2008 – Mainz/KUZ
    13.11.2008 – Fulda/Kulturkeller
    14.11.2008 – Leipzig/Theater-Fabrik-Sachsen
    15.11.2008 – Magdeburg/Sackfabrik
    16.11.2008 – Berlin/Kato
    21.11.2008 – Bochum/Zeche
    22.11.2008 – Wolfsburg/Hallenbad
    23.11.2008 – Kassel/Musiktheater

  • Beth Rowley: little dreamer

    Label: Boutique / Universal
    VÖ: 19.09.2008
    Spielzeit: 40:19 Min.
    Bewertung: 09/12

    Sie ist jung, sieht mit ihren blonden Locken aus wie ein Engel, doch das was uns ihre Stimme zeigt, ruft eher Bilder von den bekanntesten und besten Soul- und Blues-Meistern hervor. Das ist aber kein Wunder, denn Beth Rowley hat ihre Wurzeln im Vintage-Soul, im Folk, Blues und Gospel. Sie wuchs mit den Woody Gouthrie-Platten ihres Vaters auf, dieser brachte ihr in Lima das Gitarre-spielen bei, bevor sie viel später an der Brighton Institute of Modern Music bei Soul-Superwoman Carleen Anderson in die „Lehre“ ging. Mittlerweile schreibt sie ihre eigenen Songs, teilweise zusammen mit Saxophonist Ben Castle, war bereits als Support von Enrique Iglesias und Ronan Keating unterwegs. Doch das hat sie nicht mehr nötig, was vor allem an ihrem Debüt „Little Dreamer“ liegt.

    Sie fährt auf mit Stücken großer Musikgeschichte, in ihrer eigenen Art. So tummeln sich alte Bekannte wie Bob Dylans „I shall be released“, hier im beinahe Reggae-Rhythmus, oder das wunderschöne „Angels Flying Too Close" von Willie Nelson. Letzteres besticht vor allem durch das Duett mit Duke Special, ein guter Freund, bei dem Saxophonist Ben auch gern mal mitspielt. Doch ihre Eigenkompositionen brauchen sich hinter diesen Klassikern nicht verstecken. Hört man „so sublime“ oder „beautiful tomorrow“ dann spürt man die Leichtigkeit und swingt mit dem Körper zum Gospeltakt. Dabei hebt sie sich von ihren momentanen weiblichen Musik-Mitstreiterinnen wie A Fine Frenzy und Duffy durch ihre Vielfalt und ihre Authentizität ab. Wenn man ihr zuhört, dann sieht man sie wahrhaftig tanzen, inmitten robentragenden Gospelwomen. Bleibt abzuwarten, ob die Radios in Zukunft „so sublime“ totspielen werden, wie bei oben erwähnten Orgelpfeifen. Doch vermutlich bewegt sich Beth Rowley für die Massen zu sehr im Blues und Soul. Des einen Leid, des anderen Freud.

    Tracklisting

    01. nobody's fault but mine
    02. sweet hours
    03. so sublime
    04. I shall be released
    05. only one cloud
    06. when the rains came
    07. oh my life
    08. angel flying too close to the ground
    09. almost persuaded
    10. you never called me tonight
    11. beautiful tomorrow

  • Liebeserklärung an eine Stadt...

    Hamburg riecht, Hamburg stinkt.
    Wenn Hamburg riecht, dann nach Hafen, Kaffee und Essen.
    Wenn es stinkt, dann nach Pisse von Mensch und Tier, nach Bier und Bauschutt.
    Oder andersrum?

  • Musiktipps...

    ...kurz und knapp:

    Blues und Locken mit Beth Rowley:
    http://www.myspace.com/bethrowley

    Wunderschönes von Stacy Nolan:
    http://www.myspace.com/staceymarianolan

    knackige Beats und Boys mit The Toulouse:
    http://www.myspace.com/thetoulouse

    Zerbrechliche Klänge mit Mohna aus Hamburg:
    http://www.myspace.com/mohnaandthefox

    Sphärisches aus der Schweiz mit Mañana:
    http://www.myspace.com/mananamusic

    melodisch poppiges mit Andrew Paul Woodworth:
    http://www.myspace.com/andrewpaulwoodworth

    ebenfalls poppig, erinnert an Nada Surf mit Lowgold:
    http://www.myspace.com/lowgold

    Deutschrock im positiven Sinn mit The Tim:
    http://www.myspace.com/thetimsmusik

    einfach Gustav aus Österreich:
    http://www.myspace.com/gustavofficial

  • Ein Abend mit Bernd Begemann...

    Ansich sind mir Männer im Anzug eher suspekt. Sie erinnern mich an nicht so schöne Sprechstunden bei Uni-Professoren, bei denen ich mich oft soooo klein fühlte. Doch bei Bernd Begemann ist das anders, auch wenn er gut und gerne den Besserwisser-Lehrer heraushängen lassen kann. Doch diese Autorität schwindet, wenn er nach dem zweiten Song bereits Jacket und Schlips beiseite legt und sein Hemd lockert. So geschehen am vergangenen Sonntag im Mainzer KUZ.
    Auch diesmal machte er DVD-Verlosungen, vielleicht die Filme die es nciht in eine Ohrensessel-Besprechungsrunde geschafft haben. Außderdem verteilte er Süßes und Gesundes, ein beinahe unmoralisches Angebot und mal wieder Sympathien für diesen Mel Gibson des deutschen Musik-Entertainments.
    Diesmal fielen die Publikumswünsche rar aus, doch ließ er selbst einen künstlerfremden Song nicht ungeachtet. Er gab mal wieder alles und noch ein bisschen mehr, als er seine letzten zwei Songs "Judith mach deinen Abschluss" und "Kelly Family Feeling" auf einem wackeligen Tisch performte.
    Doch nicht den ganzen Abend spielte er seine witzigen Lieder. Nachdenklicher wurde es mit "Ein Fremder in deiner Wohnung" und vor allem "Wir drei", einem Song über das "Familiendings". Trotzdem war ihm der Applaus und die Liebe vom Publikum sicher. So scharten sich nach dem Konzert Filmekenner, DVD-Gewinner oder einfach nur Fürsprecher und Fragende um seinen Verkaufstisch. Geduldig unterschrieb er seine Postkarten (9Motive!) und CDs und machte wie immer eine gute Figur, auch ohne Anzug. Diese Nacht war heller und wärmer, die Stadt verständnisvoller, nicht nur dank "Deutsche Hymne ohne Refrain".

  • Interview: Sportfreunde Stiller

    Sporties_Peter

    ..vielmehr mit 1/3, und zwar mit Peter Brugger auf dem Folklore im Garten in Wiesbaden. Was er zu ihrer Auszeit, zum Fußball und Musik im Allgemeinen sagte, könnt ihr auf Hurricanebar.de nachlesen.

  • I am Kloot: Play Moolah Rouge

    Label: Pias/Rough Trade
    VÖ: 20.06.2008
    Spielzeit: 34:39 Min.
    Bewertung: 11/12

    Es gibt Bands, und davon nicht wenige, die belanglos werden, die mit der Zeit uninspiriert klingen. Nicht so I am Kloot aus Manchester. Seit knapp zehn Jahren gehören sie nun zum Britpop-Himmel, wenn man sie in diese Sparte stecken möchte. Das liegt vor allem, aber nicht nur, an der eingängigen Stimme John Bramwells, die immer harmonisch und absolut passend mal zu poppigen, akustischen aber auch folkigen Songs mitschwingt. Mit einem der schönsten gesungenen „I love you“ in ihrem grandiosen Song „Twist“ vom Debut-Album „Natural History“ erweichten sie so manches Britpopperherz. Meistens geht’s in ihren Songs um das Zwischenmenschliche in jeder Lebenslage.

    So funktioniert es auch wieder auf der neuen, der bisher vierten Studio-Platte „Play Moolah Rouge“, welches übrigens binnen weniger Tage in den vor Manchester liegenden Moolah Rouge Studios eingespielt wurde. Nie klingt es pathetisch, selbst wenn „Just you and me“ gesungen wird. Man fühlt mit der leidenden Stimme mit, schwingt beseelt den Kopf hin und her und denkt an verregnete Tage im grauen Manchester. Dabei ist dieses Werk nicht viel anders als die Voralben, I am Kloot bleiben das was sie sind, langweilen aber nie mit Gleichtönigkeit und Unmotivation. Sie schreiben immer noch grandiose Texte: „A long distance call, over twisted wires. Some last hard falled words called up on the line. We speak through satelites, that hang like the stars at night in the sky” und Moolah Rouge klingt wie eine Fortsetzung von “The Stars look familiar” und “Over my Shoulder”. Aber I am Kloot darf das, wenn sie sich weiterhin so charmant ins Herz buddeln und immer der Spritzer Ironie zwischen den Zeilen aufblitzt. Sie sollen und dürfen so bleiben, wie sie sind, wenn ihre Songs sich weiterhin anhören, als würde ein braunrotes Blatt vom Baum fallen und vom Wind über die Straße getragen werden.

    Tracklisting
    01. One man brawl
    02. chaperoned
    03. ferris wheels
    04. hey little bird
    05. the runaways
    06. down at the front
    07. someone like you
    08. Suddenly strange
    09. Only role in town
    10. At the sea

    Übrigens auch eine ausgesprochen gute Live-Band:
    17.10.08 – Leipzig/Werk 2 (Halle A)
    18.10.08 – Bielefeld/JZ Kamp
    19.10.08 – Stuttgart/Die Röhre
    21.10.08 – München/Ampere
    23.10.08 – Erlangen/E-Werk
    24.10.08 – Köln/Luxor
    26.10.08 – Hamburg/Knust
    29.10.08 – Frankfurt am Main/Batschkapp

  • Stickboy: under the sleepy moon

    Label: keins
    VÖ: bereits veröffentlicht
    Spielzeit: 32:31 Min.
    Bewertung: 08/12

    Musik in Zeiten von MySpace, Last.fm und Co hat es einerseits leicht und andererseits schwer. Leicht, weil Musiker ihre Werke vielen Menschen zugänglich machen können, schwer, weil sie einzeln in der Masse drohen unterzugehen.
    Einer dieser MySpace-Helden ist Stickboy aus Manchester, der von seinem veröffentlichten Album „Under the sleepy moon“ ca. 500 über ein kleinen schottischen Onlinedienst vertreibt. Dabei scheint er immer „on“ zu sein, berichtet von neuen Songs und antwortet flugs auf Nachrichten. Nah am Menschen.
    Dabei klingt sein Werk nach mehr, nach United Kingdom, nach einer Studentenblume im dreckigen englischen Park. Sicher weiß er die Mädels mit seinem Akzent, Vogelgezwitscher und Gepfeife zu verzücken, auch wenn er die „pirouette“ singt und tanzt. Dabei bleibt er auf einem ungefährlichen Weg, wenn er über Geister im Schrank oder Vögel im Baum singt, denn es klingt immer irgendwie niedlich. Das alles ist so furchtbar nett, im positiven wie auch negativen Sinn. Und da er ein so kreativer Kopf ist, schreibt er weiter und weiter, doch vor lauter Sweetness vergisst man leider, ihn ernst zu nehmen.

    Tracklisting
    01. I hope that you’re happy
    02. a blanket for the lonely
    03. come round (and see me again)
    04. pirouette
    05. those three words
    06. the sounds that we make
    07. better as two
    08. the time machine
    09. songbird
    10. to do list
    11. scared of the night

  • The Tim...

    ...ist ein neues Sternchen am Himmel, "einszweiundsechzig" seine ab 10. Oktober im Laden stehende Platte mit illustren Titeln wie "Ich möchte, dass Amerika mein Zimmer angreift", "Dein Freund sieht aus wie ein Mädchen" (die Single übrigens ab 19.9. im Handel) und "Singen wie John Lennon" und bald gibts hier auch ein Interview mit ihm zu lesen. Aber vorerst, er und Ben (bekannt von Bernd Begemann & die Befreiung) mit einem Stück auf nem Balkon in St. Pauli:

    (The Tim - es klopft an mein Herz)


    Aktuelles Video:

    (The Tim - Dein Freund sieht aus wie ein Mädchen)

  • fell in love with a girl...

    ...called Beth Rowley. Schönes Bluesgedumsel oder so, dazu ein blonder Engel.

    Schaut selbst:

    (Beth Rowley - Oh my life)

    (Beth Rowley - almost persuaded - live)

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